We Work!

We Work!
© Eszter Korodi

Ein Projekt von:

Red Edition – Migrant Sex Workers Group Vienna.

PERFORMANCE COACHING:

Liad Husein Kantorowicz

Sa, 21.9., 18:00–19:00

Performative Intervention

Mariahilfer Straße 166, Ecke Karmeliterhofgasse, 1150 Wien

Keine Anmeldung nötig.

WE WORK!
Performative Intervention 

„Wie definiert ihr die Grenzen zwischen bezahltem und unbezahltem Sex? Für Sex­worker*innen liegt die Antwort klar auf der Hand: das eine ist Arbeit, das andere nicht!“ Sexarbeiter*innen bieten eine Dienstleistung an! Sexarbeiter*innen setzen ihre Körper dazu ein, Geld zu verdienen, genau wie andere Arbeitende, vom Bauarbeiter zur Chirurgin, vom Gärtner zur Barfrau. Dennoch genießen Sexarbeiter*innen nicht dieselben Rechte und denselben Arbeitsschutz wie Menschen in anderen Berufsfeldern. Der erste Schritt zur Beendigung sexualisierter Gewalt an Sexarbeiter*innen ist es, den Wert ihrer Arbeit anzuerkennen und diese zu entkriminalisieren, zumal Sexarbeit zu den ältesten Gewerben der Welt zählt. Und es wird sie weiterhin geben, ob wir sie nun für moralisch halten oder nicht. „Jede Art von Arbeit, deren explizites Ziel es ist, eine sexuelle oder erotische Reaktion bei dem /der ­Klient*in hervorzurufen, ist ­Sexarbeit.“ – SWOP / Sex Workers Outreach Project Geht es tatsächlich um Sicherheit, so sollten sichere und faire Arbeitsbedingungen für Sexarbeiter*innen in den Vordergrund gerückt werden. Am zweiten Festivalwochenende wird Red Edition ihre geliebte ­Mariahilfer Straße zurückerobern.


Eintritt frei! Keine Voranmeldung nötig!
Veranstaltungsspachen: Deutsch/Englisch
Veranstaltung ist ebenerdig befahrbar, ohne barrierefreies WC