We Work!

We Work!
© Eszter Korodi

WE WORK!
Performative Intervention 

Nur weil Sexarbeit stigmatisiert und mit Tabus konfrontiert ist, heißt das nicht, dass sie keine Arbeit ist.
Sexarbeiter*innen nutzen ihren Körper, um Geld zu verdienen. Wie viele andere Arbeiter*innen bieten auch Sexarbeiter*innen Dienstleistungen an, erhalten jedoch nicht dieselben Rechte und Schutzmaßnahmen. Der erste Schritt zur Beendigung der sexuellen Gewalt gegen Sexarbeiter*innen besteht darin, ihre Arbeit als wertvoll anzuerkennen.

„Jede Art von Arbeit, bei der das ausdrückliche Ziel darin besteht, eine sexuelle oder erotische Reaktion des Klienten hervorzurufen, ist Sexarbeit.“(Definiert durch SWOP / Sex Workers Outreach Projekt-USA.)

Sexarbeit in Österreich ist legalisiert und reguliert , aber nicht entkriminalisiert! Obwohl Sexarbeit in Österreich legal ist und Sexarbeiter*innen für soziale Sicherheit zahlen, genießen sie keinen arbeitsrechtlichen Schutz und nur einen Teil des Sozialrechts.

Die Legalisierung versetzt Sexarbeiter*innen  in die Lage, unter strengen Vorschriften an bestimmten Orten und unter bestimmten Umständen ihrer Arbeit nachzugehen. 

Red Edition - Migrant Sex Workers Group Vienna nimmt sich die Straßen zurück: Auf jenen Straßen Wiens, die früher als Sexarbeiter*innenstraßen bekannt waren, führen wir ein politisches Theaterstück auf. 

Aktivist Trajche Janusev: „Ich werde oft gefragt: ‚Wie unterscheidet man Sex für Geld von Sex für gratis?‘, und es ärgert mich. Für mich als Sexarbeiterin liegt die Antwort auf der Hand – das eine ist Arbeit und das andere nicht!“

Ein Projekt von Red Edition – Migrant Sex Workers Group Vienna.
 

Termine: 21.09.2019
Ort: Mariahilfer Straße 166, Ecke Karmeliterhofgasse, 1150 Wien