Bildung zur utopischen Imagination, 25 JAHRE MAIZ

Bildung zur utopischen Imagination, 25 JAHRE MAIZ
© Patricia Oliveira, Adriana Torres

Symposium, Performance

maiz und das kollektiv – zwei Selbstorganisationen von Migrant*innen – laden mit WIENWOCHE 2019 zur Bildung utopischer Imagination. Im Rahmen eines Symposiums möchten maiz und das kollektiv einen Raum für den Dialog mit Akteur*innen aus dem Globalen Süden und für die radikale (Selbst)Kritik von Expert*innen und Aktivist*innen im Bereich der kritischen Erwachsenenbildungsarbeit in Österreich schaffen. 

Wie kann Pädagogik reflexiv und intervenierend Impulse für gerechtere Verhältnisse und Bildungspraktiken geben? Ausgehend u.a. von dieser Frage veröffentlichten maiz, das kollektiv, COMPA und EgRD 2019 eine Sammlung von Beiträgen aus Bolivien, Brasilien, Deutschland und Österreich. Seit der Entstehung dieser Texte ereignete sich jedoch einiges in unseren Welten. Wie lesen wir, Akteur*innen in der kritischen Erwachsenenbildung in Brasilien und Österreich, diese Texte heute? Wie denken wir die dort beschriebenen Praktiken und Ansätze weiter? Was ist seitdem passiert? Wie schätzen wir die Lage ein? Analysieren wir den Aufschwung der reaktionären Kräfte im Verhältnis zu den vielen Errungenschaften, die in den letzten Dekaden im Dissens erkämpft wurden? Waren wir (nicht) vorbereitet auf diese anstehenden weiteren Kämpfe? Warum? Wie handeln wir nun? Wie gestalten sich widerständige Bildung und Organisierung in Zeiten rechtsextremer Regierungen und kapitalistischer und rassistischer Nekropolitik?

Doch wir wollen auch feiern! Denn obwohl es viele nicht wollten: maiz existiert und widersteht weiter und wird dieses Jahr 25! Im Rahmen eines performativen Dinner-Abends laden wir Künstler*innen und Publikum ein, bei der Abschlussveranstaltung von WIENWOCHE 2019 gemeinsam zu essen, zu diskutieren, zu verdauen und das Utopische erneut zu entwerfen! 

Ein Projekt von maiz und das kollektiv.

Termine: 17.09.2019 
                22.09.2019