Beirat für die Jurysitzung 2020

Elisabeth Löffler
Credit: TimTom

Elisabeth Löffler

*1969, lebt und arbeitet seit 20 Jahren als Künstlerin im Tanz und Performancebereich. Ihr letztes Stück „Fix me if you can“ wurde im Jänner 2019 in Koproduktion mit dem Brut/Wien (Regie: Frans Poelstra/Textarbeit Dramaturgie Yosi Wanunu)  uraufgeführt. Davor „The Audition in The Theory of Everything for the Role of Stephen Hawkings“, welches sie gemeinsam mit der Performerin Cornelia Scheuer zeigte, kam unter der Regie Yosi Wanunu 2013 im Kosmostheater/Wien zur Aufführung (Wiederaufführung Impulstanz – International Dance Festival Vienna, 2017). Begonnen hat sie als Gründungsmitglied der Gruppe Bilderwerfer/künstlerische Leitung Daniel Aschwanden, die erste mixed abled Tanzgruppe, mit welcher sie zahlreiche nationale und internationale Auftritte hatte. Darüber hinaus entstanden Solos, sowie die Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen und Sparten: erwähnt sei Yosi Wanunu/toxic dreams oder Ambitus -  Gruppe für Neue Musik, wo sie als Interpretin eigener Texte wirkte. Elisabeth Löffler ist Lebens- und Sexualberaterin, Rollstuhlnutzerin und neben ihrer künstlerischen Tätigkeit in der Selbstbestimmt Leben Bewegung und im queerfeministischen Umfeld aktiv.

www.elisabethloeffler.com

Cana Bilir-Meier
Credit: Ayzit Bostan​​​​​

Cana Bilir-Meier

*1986 in München, lebt und arbeitet in München und Wien. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste und der Schule Friedl Kubelka in Wien sowie an der Sabancı Universität in Istanbul. Ihre Arbeiten wurden national und international ausgestellt; u.a. in der Tensta Konsthall in Stockholm, in der Kunsthalle Wien, beim Public Art Munich Festival in München, im Programm Parlament der Körper der documenta 14 in Kassel und auf dem Ankara International Film Festival. 2018 war sie Preisträgerin des ars viva Preisesvom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft. 2016 gewann Bilir-Meier, neben weiteren Auszeichnungen und Stipendien, den Birgit-Jürgenssen-Preis. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftige sie sich mit Fragen nach sozialer, kultureller, emotionaler sowie struktureller Teilhabe und Gleichberechtigung. Hierfür nutz sie Medien wie Film, Zeichnung, Performance oder Audio. „Ich interessiere mich für nicht erzählte oder ausgeblendete Geschichte(n) migrantischer Lebenswelten, die ich in privaten und öffentlichen Archiven suche.“ Cana Bilir-Meier hinterfragt die Zugänge zur Wissensproduktion in unserer Gesellschaft, um diese für mehr Menschen zu öffnen – dabei setzt sie gezielt auf Zusammenarbeit.

Ausstellungen/Auswahl: NS-Dokumentationszentrum, tell me about yesterdaytomorrow, München, 2019-20; Kasseler Dokumentations- und Videofestival, Kassel 2019; Wiener Festwochen, Das Wissen der Kinder, Wien 2019; Kunstverein in Hamburg, 2019; PAM Public Art Munich Festival, May 2018; documenta14 Publilc Programs, The Society of Friends of Halit: SPOTS Kassel, 2017; Tensta Konsthall, Classroom, Stockholm, 2017; Kunsthalle Wien, How ToLive Together, 2017

www.canabilirmeier.com

Mag.a.DSA Esther Maria Kürmayr
Credits: Schwarze Frauen Community

Mag.a.DSA Esther Maria Kürmayr

ist Bildungs- und Antidiskriminierungsexpertin und -trainerin, Sozialarbeiterin und Übersetzerin. Sie ist Mitgründerin des 2003 gegründeten Vereins Schwarze Frauen Community (SFC), dessen Obfrau und Leiterin sie ist. Ihr Schwerpunkt liegt auf Frauenberatung, Sensibilisierungsarbeit, Selfempowerment sowie Organisation der Frauen-, Kinder- und Jugendprojekte.

www.schwarzefrauencommunity.at