“Let me be earthbound; star fixed”

“Let me be earthbound; star fixed”
Foto: Niko Blue

Project coordinators and artists:

Ivie Isibor, Binta Giallo, Frida Robles Ponce

Stage design:

mael BLAU

Booklet design:

Peter Oroszlany

Collective:

fürunsvonuns

Dieses Projekt ist Teil der Ausstellung „Back to Normality“

Vernissage & Festivaleröffnung: 10. 9. 18.00 – 22.00 Uhr 
Ausstellung: 11. 9.–18. 9. 14.00 – 20.00 Uhr 
Closing & Finissage: 19. 9. 14.00 – 22.00 Uhr 

SOHO STUDIOS, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

So, 12.9., 16:00–18:00

Buchclub

SOHO Studios/Kunstlabor
Sandleitenhof, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Keine Anmeldung nötig.
Do, 16.9., 16:00–18:00

Buchclub

SOHO Studios/Kunstlabor
Sandleitenhof, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Keine Anmeldung nötig.
So, 19.9., 16:00–18:00

Buchclub

SOHO Studios/Kunstlabor
Sandleitenhof, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Keine Anmeldung nötig.

„Den Ort auf der Erde finden, wo sich die Sterne in dem Teich spiegeln, den wir überqueren. Da wo wir die Sanftheit des Windes, wenn er durch die Äste und Blätter der Bäume weht, hören können.“ – Toni Morisson

Die Ausstellung "Let me be earthbound; star fixed" des Wiener Kollektivs "fürunsvonuns" ist ein Versuch, sich einer lebenswerteren Zukunft und Gegenwart zu nähern. Ein Ort, in dem wir mit Bewusstheit und Wachsamkeit mit jedem Lebewesen handeln können; wo Ideen wie race, Herkunft, Geschlecht und Stigmata, die aus Kategorisierungen des “Anders Sein” hervorgehen, nicht mehr existieren. Wo wir gemeinsam über ein Heute der Liebe, Gleichheit, Vielfalt und Verspieltheit nachdenken können. 

Der Titel der Ausstellung stammt von dem Gedicht "I am not seaworthy" (2002) von Toni Morrison. Die komplexe Schönheit von Morrisons Worten und ihre Reflexion über die Überschneidungen zwischen Leben und Tod und über unsere Vergänglichkeit inspirierten die Projektkoordinator*innen und Künstler*innen. 

Der Ausstellungsort ist auch ein Versuch, über Ideen von Utopie nachzudenken, der aus einer Schwarzen Perspektive und einer Perspektive des politischen Bewusstseins heraus entstanden ist. Auch wenn Utopien in die Falle des Dogmas und des totalitären Denkens geraten können, träumen wir alle davon, stellen sie uns vor und zeichnen sie, weil genau diese Visionen auch ein Ort des Wachstums sein kann.

Begleitend zur Ausstellung wird es drei Buchclub*-Treffen geben, in welchen „Let me be earthbound; star fixed“ gemeinsam mit euch die Worte wichtiger Denker*innen zu den Möglichkeiten der Liebe, der Phantasie und des Miteinanders lesen, diskutieren und über sie philosophieren werden.