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MALMOE #60

13.09. - 28.09.2012
Radio ORANGE 94.0

13.09. - 28.09.2012
Radio ORANGE 94.0

MALMOE #60

malmoe

Unglaublich, aber wahr: Die Zeitung MALMOE feiert sechzig Ausgaben Sensationsjournalismus für Fortgeschrittene! Die Jubiläumsedition begleitet eine Handvoll Themen und Inhalte von WIENWOCHE und untersucht u.a. das Phänomen „Guerilla Gardening“, liefert Analysen zur Stadtentwicklung im 10. Wiener Gemeindebezirk und wirft einen Blick auf aktuelle Auseinandersetzungen mit Geschichtspolitiken und Erinnerungskultur in Österreich.

In einem Themenschwerpunkt wird außerdem die eigene journalistische Praxis kritisch durchleuchtet und zur Diskussion gestellt – inklusive einem Survival-Kit mit den wichtigsten überlebensnotwendigen Utensilien für die Medienarbeit zum Ausschneiden!

 

Termien/Orte:

MALMOE #60 erscheint am 13.9. und ist gratis an den Veranstaltungsorten von WIENWOCHE erhältlich. Weitere Bezugsquellen unter: www.malmoe.org/hier

So, 23.9., 10.00–12.00: Medienbrunch "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Discover TV, Ein paar Radioaktivist_innen (mit Pawel Kaminski und Gerhard Kettler) und MALMOE

Aktionsradius Wien, 1200, Gaußplatz 11

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

Fr, 28.9., 18.15–20.00: Studiodiskussion "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Ida Divinzenz (Radio Stimme), Gerhard Kettler (Radioaktivist), Hirut Kiesel (Discover TV), Paula Pfoser (MALMOE), Gudrun Rath (MALMOE)

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

 

Wien wie es noch (nicht) isst

16.09. - 02.10.2012
Öffentlicher Raum
Museumsquartier

Wien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isstWien wie es noch (nicht) isst

16.09. - 02.10.2012
Öffentlicher Raum | Museumsquartier

Wien wie es noch (nicht) isst - Ein kulinarisches Drama in drei Akten

agrarattac

kuserutzky klan

In drei "Akten" macht AgrarAttac sichtbar, wie, wo und von wem Nahrung in Wien produziert, verteilt und konsumiert wird. Alle drei Akte enden mit einer Volxküche.

 

Akt 1: Good Food March Fahrradtour

Auf dieser Tour erfahren die Teilnehmer_innen von den Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie den Landkonflikten in der Wiener Landwirtschaft. Auf dem Programm steht ein Besuch alternativer Produktionsmodelle wie der Community Supported Agriculture und historischer Stätten der SiedlerInnenbewegung. Dieser Akt findet im Rahmen des europaweiten "Good Food March" statt, bei dem auf die derzeitige Reform der europäischen Agrarpolitik aufmerksam gemacht und Einfluss genommen werden soll (www.goodfoodmarch.eu).

 

Akt 2: Fahrradführung: (Wo)Her mit dem Essen?!

Die Tour führt zu Orten, an denen es um die Verteilung von Lebensmitteln und die damit verbundenen Widersprüche geht: Supermarkt, Tankshop, Imbissbude, Krämerladen und Essens-Kooperativen (Food Coops). Außerdem begeben sich die Tour-Teilnehmer_innen zu historischen Plätzen in Wien, an denen es einst zu Hungerrevolten kam. Sie erfahren, wo heute ähnliche Auseinandersetzungen stattfinden und was Spekulationen mit Nahrungsmitteln zu tun haben.

 

Akt 3: Volxküche & Theateraktion: Schlemmen für alle?!

Im letzten Akt wird an einem öffentlichen Platz gemeinsam gegessen und gekocht. In einer Theateraktion werfen die Aktivist_innen die Fragen auf: Wer kann überhaupt wo etwas essen? Unter welchen Bedingungen wird in der Gastronomie und zuhause in der Küche gearbeitet? Und nicht zuletzt: Wie wollen wir in Wien und weltweit in Zukunft miteinander essen?

 

 

Termine/Orte:

 

So., 16.9., 14:00 - 18:30:

Akt 1: Good Food March Fahrradtour

Treffpunkt: Franz-Jonas-Platz/U6 Station - Floridsdorf, 1210, Route endet bei der CSA Lobau, 1220

 

Sa., 22.9., 14:00 - 18:00:

 

Akt 2: (Wo)Her mit dem Essen?!

(Ausweichtermin bei starkem Regen: Sa, 6.10., 14.00–18.00)

Treffpunkt: Vorplatz zur U3-Station Ottakring/Thaliastraße, Route endet in 1020, Möhrengasse (Tour führt vorbei an der Baumpflanzaktion von Kuserutzky Klan, ca. 16.00 im Ostarrichi-Park)

 

Di., 2.10., 10:00 - 14:00

 

Akt 3: Volxküche: Schlemmen für alle?! & Theateraktion

Treffpunkt: Museumsquartier/Ecke Mariahilferstraße

 

Anmeldung zu den einzelnen Akten per E-Mail oder Tel. unter wienwieesisst@gmx.at bzw. per SMS an 0681/20143140. Für jene, die an Akt 1 und 2 nicht mit dem Rad teilnehmen können, werden einzelne Mitfahrgelegenheiten zur Verfügung gestellt. 

Every 1 Means Special

20.09. - 18.10.2012
Discover TV

20.09. - 18.10.2012
Discover TV

Every 1 Means Special WIENWOCHE

discover tv

Mit "Every 1 Means" produziert Discover TV eine Talksendung der anderen Art auf dem Community-Fernsehsender Okto: Hier diskutieren lokale und internationale Studiogäste über aktuelle Ereignisse und Themen – zu Wort kommen dabei nicht die üblichen ExpertInnen, sondern "Everyone", sprich jede und jeder.

WIENWOCHE ist für "Every 1 Means" Anlass, um Wien-Kultur abseits von Lipizzaner & Co. kritisch unter die Lupe zu nehmen.

 

Termine:

 

Do, 20.9., 20.00–21.00: Every 1 Means Special "WIENWOCHE" (1)

Thema: "WIENWOCHE, das Fest der gesellschaftlichen Verhältnisse jenseits der Glückseligkeit von Tourismusbroschüren", moderiert von Hirut Kiesel

Sendung mit Studiogästen Ida Divinzenz, Angelika Kaspurz, Radostina Patulova

Okto TV, Live-Stream auf http://okto.tv, Wiederholungstermine unter http://okto.tv/schauen/tv-programm

 

So, 23.9., 10.00–12.00: Medienbrunch "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Discover TV, Ein paar Radioaktivist_innen (mit Pawel Kaminski und Gerhard Kettler) und MALMOE

Aktionsradius Wien, 1200, Gaußplatz 11

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

Fr, 28.9., 18.15–20.00: Studiodiskussion "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Ida Divinzenz (Radio Stimme), Gerhard Kettler (Radioaktivist), Hirut Kiesel (Discover TV), Paula Pfoser (MALMOE), Gudrun Rath (MALMOE)

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

Do, 18.10., 20.00–21.00: Every 1 Means Special "WIENWOCHE" (2)

Thema: "Wien ist anders? Oder WIENWOCHE ist anders?", moderiert von Hirut Kiesel

Okto TV, Live-Stream auf http://okto.tv, Wiederholungstermine unter http://okto.tv/schauen/tv-programm

 

Dokumentation

Videos

Discover TV: Every 1 Means Special WIENWOCHE Teil 1

Discover TV: Every 1 Means Special WIENWOCHE Teil 2

Discover TV: Every 1 Means Special WIENWOCHE Teil 3

Discover TV: Every 1 Means Special WIENWOCHE Teil 4

Discover TV: Wien nach der Wienwoche Teil 1

Discover TV: Wien nach der Wienwoche Teil 2

Discover TV: Wien nach der Wienwoche Teil 3

Discover TV: Wien nach der Wienwoche Teil 4

Discover TV: Wien nach der Wienwoche Teil 5

Radio Orange 94.0

21.09. - 28.09.2012

21.09. - 28.09.2012

Radio Orange 94.0

ein paar radioaktivist_innen (mit pawel kaminski und gerhard kettler)

"Ein paar Radioaktivist_innen" berichten – involviert – von den Aktivitäten während WIENWOCHE und greifen deren Themenschwerpunkte auf, bearbeiten sie mit den Mitteln des Radios und mischen bei so manchen Aktionen mit.

Insgesamt 16 Radiosendungen nehmen Spuren auf, begleiten und hinterfragen: Ob via Live-Stream bei den Streifzügen durch die Straßen Wiens mit dem PrekärCafés oder beim sonntäglichen Medienbrunch mit Vertreter_innen aus der alternativen Medienszene – mit Ein paar Radioaktivist_innen ist das Festivalpublikum mitten im Geschehen.

Zu hören ist all das:

- im Raum Wien auf UKW 94,0 Mhz

- im Telekabel Wien auf UKW 92,7 MHz

- weltweit im Internet auf http://o94.at

- oder nach Sendungsausstrahlung im Audioarchiv der Freien Radios auf http://cba.fro.at/series/1476

- Podcast: http://cba.fro.at/seriesrss/1476

 

Termine:

 

21.9.–5.10., jeweils Montag bis Freitag, 17.00–17.30: WIENWOCHE-Schwerpunkt auf ORANGE 94.0

 

So, 23.9., 10.00–12.00: Medienbrunch "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Discover TV, Ein paar Radioaktivist_innen (mit Pawel Kaminski und Gerhard Kettler) und MALMOE

Aktionsradius Wien, 1200, Gaußplatz 11

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

Fr, 28.9., 18.15–20.00: Studiodiskussion: "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Ida Divinzenz (Radio Stimme), Gerhard Kettler (Radioaktivist), Hirut Kiesel (Discover TV), Paula Pfoser (MALMOE), Gudrun Rath (MALMOE)

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

So, 30.9., 14.00–16.00

Di, 2.10., 18.00–20.00

Sa, 6.10., 16.30–18.30

"Dérives" mit dem PrekärCafé zum Thema Prekarisierung

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

Weitere Programminfos auf http://o94.at.

 

Dokumentation

Ein kleiner Streifzug durch die Geschichte des Radioaktivismus in Wien

Pre-Opening Party

21.09.2012 – 20:30
Ragnarhof

21.09.2012 – 20:30
Ragnarhof

Pre-Opening Party

 

Am Fr., 21.9: 20.30 - 4.00  

Ragnarhof, 1160, Grundsteingasse 12

mit

Njideka 

DIE KLITCLIQUE  

G.Rizo Live feat. Ro8ox The Shice (Hezekina Pollutina)

Pinie Wang (Myyy Bitch Club)

Ravissa (Addiction)

Kida (DJane Kollektiv Brunnhilde)

u.a.

Museum Festung Europa

22.09. - 07.10.2012
Volkskundemuseum

 Museum Festung Europa Museum Festung Europa Museum Festung Europa Museum Festung Europa Museum Festung Europa Museum Festung Europa Museum Festung Europa Museum Festung Europa Museum Festung Europa

22.09. - 07.10.2012
Volkskundemuseum

Museum Festung Europa

aylin basaran

sasa barbul

Der Begriff  "Festung Europa" steht für die Abschottung Europas gegen Migrant_innen aus anderen Teilen der Welt. Ebenso bezeichnet er ein nach innen gerichtetes System der Abschottung zwischen Zentrum und Peripherie sowie innerhalb der Gesellschaft.

Ähnlich alten Festungen, deren Ruinen man heute besichtigen kann, handelt es sich bei der "Festung Europa“ um eine historisch spezifische Erscheinung. In ihrem Ausstellungsprojekt betrachtet Aylin Basaran den Diskurs um die "Festung Europa" aus der Perspektive einer utopischen Zukunft, in der die Grenzmauern längst Geschichte ist. Im Stil einer historischen bzw. ethnografischen Schau (wie man sie etwa zum Thema Mittelalter oder Sklaverei kennt) lässt das "Museum Festung Europa" gegenwärtige Praktiken und scheinbar selbstverständliche Annahmen anachronistisch erscheinen. Alltagsgegenstände und bekannte Bilder werden neu kontextualisiert und verfremdet, Quellen und Dokumente der Jetztzeit erhalten aus der Sicht von morgen eine andere Bedeutung.

 

Termine/Orte:

Sa, 22.9., 18.00: Ausstellungseröffnung (zusammen mit "Unser Weg – Amaro Drom" von Sasa Barbul)

Ausstellungsdauer: Sa, 22.9.–So, 7.10.

Österreichisches Museum für Volkskunde, 1080, Laudongasse 15–19

 

Dukumentation

Museum Festung Europa -download PDF/deutsch

Museum Fortress Europe -download PDF/engl

Europa, ein Blick zurück
von Thomas Weber
 -text/artikel

Wienwoche: Museum Festung Europa -sound/radiobeitrag

Unser Weg - Amaro Drom

22.09. - 23.09.2012
Volkskundemuseum

Unser Weg - Amaro DromUnser Weg - Amaro DromUnser Weg - Amaro Drom

22.09. - 23.09.2012
Volkskundemuseum

Unser Weg - Amaro Drom

sasa barbul

aylin basaran

In der Ausstellung zeigt Sasa Barbul in Zusammenarbeit mit Aylin Basaran die Geschichte und die (Überlebens-)Kämpfe der Roma in Europa von 1941 bis heute auf. In einer dreiteiligen Videoprojektion werden verschiedene Themenfelder skizziert und miteinander verknüpft. Dabei zeichnen die Projektionen nicht nur den bisherigen Weg der Roma nach, sondern suchen auch nach Perspektiven für eine selbstbestimmte Zukunft.

Teil eins widmet sich der Vernichtung der Roma im Holocaust: Eine Collage aus Zeitzeug_innen-Gesprächen, Expert_innen-Interviews sowie Aufnahmen von historischen Schauplätzen ruft jene antiziganistische Hetze ins Gedächtnis, die im faschistischen Völkermord gipfelte. Zugleich wird deutlich, wie das Damals und Heute, das Hier (Wien) und Dort (der "Osten") ineinander verwoben sind.

Im zweiten Teil dokumentieren die filmischen Arbeiten von Roma-Aktivist_innen das Ausmaß der Unterdrückung von Roma während der letzten 15 Jahre. Ihre prekäre Lebenssituation wird in Beiträgen über die Vertreibung aus Gazela in Serbien, über die Situation von Asylsuchenden und Migrant_innen sowie über die spezifischen Diskriminierungserfahrungen ungarischer Roma-Frauen beschrieben.

Die Selbstdarstellung von Roma steht im Mittelpunkt des dritten Teils. Aus verschiedenen Perspektiven werden Formen der Selbstorganisierung sowie die Rolle von Bildung und Historisierung für die Roma-Communitys thematisiert. Ebenso erzählen Aktivist_innen, Politiker_innen und Journalist_innen in Interviews von ihren aktuellen Auseinandersetzungen und Zukunftsvisionen.

 

Termine/Orte:

Alle Veranstaltungen finden im Österreichischen Museum für Volkskunde statt: 1080, Laudongasse 15–19

 

Sa, 22.9., 18.00: Ausstellungseröffnung (zusammen mit "Museum 'Festung Europa'" von Aylin Basaran)

Ausstellungsdauer: Sa, 22.9.–So, 7.10.

 

So, 23.9. 19.00: Diskussionsveranstaltung: "Amari borba thaj strategija adjes" – "Unsere Kämpfe und Strategien heute!" (Deutsch/Englisch/BKS mit Übersetzung)

mit Marija Aleksandrovic (Nationalrat der Roma in Serbien, Aktivistin/Novi Sad), Marika Schmiedt (Künstlerin/Wien), Gilda-Nancy Horvath (Journalistin/Wien), Suzana Milevska (Theoretikerin, Kuratorin/Skopje)

 

Dokumentation

Videos

Amaro Drom - Unser Weg

Bitte nicht vergessen

ROMANISAND

Sekretariat für Geister

22.09. - 11.10.2012
VBKÖ

Sekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für GeisterSekretariat für Geister

22.09. - 11.10.2012
VBKÖ

Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken: Die vielen Archive!

vbkö - vereinigung bildender künstlerinnen österreichs

102 Jahre nach ihrer Gründung eröffnet die VBKÖ das "Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken". Mit dem neuen Sekretariat soll eine kritische Auseinandersetzung und Aufarbeitung der eigenen Vereinsgeschichte strukturell verankert werden. Dabei werden insbesondere die Rolle der VBKÖ während der Zeit des Austrofaschismus und Nationalsozialismus sowie ihre klassenspezifischen und kolonialen Verstrickungen thematisiert.

Das Sekretariat stellt Verbindungen zwischen den Projekten, Recherchen und Diskussionen unterschiedlicher Autor_innen und Formate her, um eine kontinuierliche, multiperspektivische und kollektive Geschichtsarbeit einzurichten. Die Strukturen und Methoden des Sekretariats sollen es ermöglichen, historische Narrationen immer wieder neu zu untersuchen, und einen Raum schaffen, in dem Geschichtsarbeit gelernt und verlernt werden kann. Dazu sollen insbesondere dekolonialisierende und feministische Perspektiven eingebunden und Debatten öffentlich gemacht werden.

Während WIENWOCHE organisiert das Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken sein erstes Programm "Die vielen Archive!", das mit einer Festveranstaltung mit Musik aus dem "Open Music Archive" eröffnet wird. Mit u.a. einem Filmabend, einer Diskussionsveranstaltung sowie einem Workshop werden feministische Archivpolitiken aus den sich überschneidenden Bereichen Kunst, Wissenschaft und Aktivismus vorgestellt und diskutiert.

www.skgal.org

www.vbkoe.org

 

Termine/Orte:

Sämtliche Veranstaltungen finden in der VBKÖ – Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs statt: 1010, Maysedergasse 2

 

Sa, 22.9., 20.00: Eröffnung des Sekretariats für Geister, Archivpolitiken und Lücken

mit anschließendem Fest

 

So, 23.9., 18.00: Filmabend

Hito Steyerl: "Journal No. 1 – An Artist Impression" (AT/DE/2007)

 

Mi, 26.9., 18.00: Archive Räume Geschichten Zukünftiges

Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde zu Praxen, Recherchen und Archivpolitiken in der Frauen- und Lesbengeschichte und der Kunst

mit Joana Coppi (Humboldt Universität Berlin), Li Gerhalter (Forschungsplattform Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte/Sammlung Frauennachlässe, Universität Wien), Margit Hauser (STICHWORT. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung; i.d.a. – Dachverband der deutschsprachigen Frauen/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen), Manuela Zechner (future archive)

 

So, 7.10., 11.00–18.00: Workshop "Bring In Take Out Living Archive"

Workshop zu feministischen archivarischen Methoden von Red Min(e)d

ab 18.00: Abschlussfest "Feminist Happy Hour"

 

Do., 11.10., 19.00: Ausstellungseröffnung "Living Archive"

 

Dokumentation

OMA Poster

Poster Sekretariat

Urbane Commons

22.09. - 06.10.2012
Augartenspitz
Ostarrichi Park

Urbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane CommonsUrbane Commons

22.09. - 06.10.2012
Augartenspitz | Ostarrichi Park

Urbane Commons

kuserutzky klan

Zusammen mit der Initiative StadtFruchtWien (http://stadtfruchtwien.wordpress.com) bietet der Kuserutzky Klan an drei Terminen selbstermächtigende Schnellkurse im Pflanzen von Obstbäumen an, um im Anschluss mit den Teilnehmer_innen das Erlernte im öffentlichen Raum umzusetzen. Bei diesen Baumpflanzungen wird auch das Wissen über Commons (soziale Vereinbarungen darüber, wie wir mit lebenswichtigen Ressourcen umgehen wollen) im Allgemeinen und über den jeweiligen Ort im Speziellen vermittelt.

Weiters führen zwei Radtouren zu aktuellen, zukünftigen und historischen Orten des urbanen Gärtnerns und Landwirtschaftens, an denen Expertinnen entsprechende Informationen bereitstellen. Nebenher erkunden die Radler_innen Vorkommnisse von Obst-, Beeren- und Wildpflanzen im urbanen öffentlichen Raum. Essbare Funde werden am Ende der Expedition verarbeitet und verspeist.

 

Termine/Orte:

Urbane Commons – StadtFruchtWien

 

Sa, 22.9., 14.00–18.00: Ostarrichi-Park, 1090 (zwischen Nationalbank und Landesgericht)

Impulsreferate von Andreas Exner (Finanzwirtschaft, Nahrungsmittel und Commons) und Robert Sommer (Repression und Exklusion), Musik von Helge Hinteregger

Di, 2.10., 19.00–22.00: Augartenspitz, 1020 (Nightplanting), Obere Augartenstraße 1 (vorm Filmarchiv)

Impulsreferate von Georg Becker (Freunde des Augartens) und Brigitte Kratzwald (Commons), Musik&Trinken

Sa, 6.10., 14.00–18.00: Macondo, 1110, Zinnergasse 29 Treffpunkt: Haltestelle Zinnergasse/Kaserne

Impulsreferate von Herbert Langthaler (Asylkoordination Österreich) u. a., Musik&Trinken

 

 

 

Urbane Commons – Public Fruits Radtouren

Begrenzte Teilnehmer_innenzahl! Voranmeldung erbeten unter peter-krobath@chello.at

 

So, 23.9., 14.00–18.00: Tour Transdanubien

(von den ehemaligen Boku-Gärten in Jedlersdorf über die Großfeldsiedlung und die Freihof-Siedlung bis zu den Gärtnerinnen in der Lobau oder in Aspern) (Achtung: Keine Citybike-Stationen)
- Start: 14:00, Franz Jonas Platz
gegenüber Mc Donalds (U6 Station)

 

So, 30.9., 14.00–18.00: Tour Meidling

(von der Tivoli-Siedlung zur Rosenhügel-Siedlung und dann über die Vorgärten Wolfganggasse zum GuerillaGarten Längenfeld, Abschluss beim Straßenfest der Rosa-Lila-Villa)
- Start: 14:00, U6-Station Philadelphiabrücke, Ausgang Meidlinger Hauptstraße (U6) Citybike Station vorhanden.

Dokumentation

Videos

Guerilla Gardening Obstbäume Wien

Eröffnung WIENWOCHE 2012

22.09.2012 – 16:30
Ostarrichi Park
Justizanstalt Wien Josefstadt

22.09.2012 – 16:30
Ostarrichi Park | Justizanstalt Wien Josefstadt

Eröffnung WIENWOCHE 2012

hor 29 novembar

kuserutzky klan

agrarattac

 

Samstag, 22.9. ab 16:30
Ostarrichi-Park, 1090, zwischen Nationalbank und Landesgericht


16:30 Eröffnung WIENWOCHE 2012, Begrüßung durch den Vorstand des Vereins zur Förderung der Stadtbenützung und das Leitungsteam von WIENWOCHE

ca. 16:50 Auftritt HOR 29 NOVEMBAR u.a. mit der Interpretation von Rainhard Fendrichs "I Am From Austria" auf Romanes: "Amen Se Andar E Austria! – We Are From Austria!"

ca. 17:15 Kurze Rede von Peter A. Krobath zum Projekt Urbane Commons - Obstbäume und Informationen zur Baumpflanzung vor der Justizanstalt Wien-Josefstadt

ca. 17:30 Gemeinsamer Spaziergang in die Wittenburggasse 18-20 und Pflanzung zweier Obstbäume vor der Justizanstalt Wien-Josefstadt

ca. 17:45 Gemeinsamer Spaziergang in die Laudongasse 15-19 zum Österreichischen Museum für Volkskunde zur Eröffnung der Ausstellungen Unser Weg – Amaro Drom und Museum „Festung Europa“

 

Dokumentation

Videos

Eröffnung WienWoche 2012

MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!

23.09. - 05.10.2012
Feuerwerk
Planet 10

MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!

23.09. - 05.10.2012
Feuerwerk | Planet 10

MATZ AB! Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!

tomash schoiswohl

Seit zehn Jahren ergründet Tomash Schoiswohl "Geschichte, Witz und Gestalt" des Matzleinsdorferplatzes und der ehemaligen Vorstadtsiedlung Matzleinsdorf. Fast ebenso lange untersucht er den Ort als Möglichkeitsraum und Experimentierfeld für kritische künstlerische, aktivistische und wissenschaftliche Überlegungen in Theorie und Praxis.

Im Rahmen von WIENWOCHE errichtet Schoiswohl im ehemaligen Feuerwerksladen am Platz die raumgreifende Installation "Die große Geschichte des Wiener Matzleinsdorferplatzes". Neben der Dokumentation von Widerstand und Protest in der langen Geschichte dieses Ortes, dessen Wahrnehmung als schmutzig, chaotisch, unheimlich u.ä. spezifischen herrschaftspolitischen Bedingungen unterliegt, präsentiert die Ausstellung die wichtigsten historischen Abschnitte dieses bedeutsamen Wiener Verkehrsknotenpunktes.

Ebenfalls auf dem Programm stehen ein experimenteller Stadtspaziergang über den Matzleinsdorferplatz und ein Kinomontag. Unter dem Titel "Zur inneren Sauberkeit" werden in einer Diskussionsveranstaltung "Schmutz" und "Sauberkeit" im Kontext der Wiener Ordnungspolitik thematisiert und ein Fokus auf die Arbeitsverhältnisse in den Bereichen der Cleanliness-Arbeit, der Kehr-Tätigkeit und anderer Putz- und Reinigungsdienste gerichtet.

Auf der "Geschichtsbaustelle" des Matzleinsdorferplatzes sollen die Erfahrungen im städtischen Raum reflektiert und widerständige Handlungspotenziale gebündelt werden. In diesem Sinne sollte der Matzleinsdorferplatz weiterhin unbequemes Terrain bleiben – als Durchgangsort für radikale visuelle und politische Inhalte.

 

Termine/Orte:

Wenn nicht anders angegeben, finden alle Veranstaltungen statt in: Feuerwerk (ehemaliger Feuerwerksladen an der Südbahnböschung), 1100, Gudrunstraße 196b

 

So, 23.9., 16.00: Eröffnung der Ausstellung "Die große Geschichte des Wiener Matzleinsdorferplatzes"

 

Mi, 26.9., 18.30: Diskussion: "Zur inneren Sauberkeit. Some thoughts about cleanliness, dirt and shit in everyday life and work"

mit Edith Blaschitz, Luzenir Caixeta, Verena Sommer (Initiative Abfallberatung), Tomash Schoiswohl, Moderation: Lisa Bolyos

Planet 10, 1100, Pernerstorfergasse 12

 

Sa, 29.9., 17.00–20.00: Stadtspaziergang: Matzleinsdorf und Matzleinsdorferplatz

Treffpunkt: Feuerwerk

 

Mo., 1.10., 19.00-21.00: Kinomontag: Schulverkehrserziehungs-Filme

 

Fr., 5.10., 21.00: Finissage & Konzert: Bernhard Schnur Solo

 

Medienaktivismus - Medienutopien

23.09. - 28.09.2012
Radio ORANGE 94.0
Aktionsradius Wien

23.09. - 28.09.2012
Radio ORANGE 94.0 | Aktionsradius Wien

Medienaktivismus - Medienutopien

ein paar radioaktivist_innen (mit pawel kaminski und gerhard kettler)

discover tv

malmoe

Unter welchen Bedingungen findet heute Freie Medienarbeit statt? Welches Selbstverständnis haben sog. Alternativmedien, und was bedeutet überhaupt Medienaktivismus? Welche Perspektiven und Ziele verfolgen Freie Radios und Community-Fernsehen, nachdem sie Sendeplätze erobert und Infrastrukturen etabliert haben?

Diese und andere Frage diskutieren Radioaktivist_innen von ORANGE 94.0 mit Redakteur_innen von MALMOE und Discover TV im Rahmen eines Studiogesprächs auf ORANGE 94.0 sowie bei einem gemeinsamen Medienbrunch im Aktionsradius Wien.

 

Termine/Orte:

 

So, 23.9., 10.00–12.00: Medienbrunch "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Discover TV, Ein paar Radioaktivist_innen (mit Pawel Kaminski und Gerhard Kettler) und MALMOE

Aktionsradius Wien, 1200, Gaußplatz 11

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

Fr, 28.9., 18.15–20.00: Studiodiskussion "Medienaktivismus – Medienutopien"

mit Ida Divinzenz (Radio Stimme), Gerhard Kettler (Radioaktivist), Hirut Kiesel (Discover TV), Paula Pfoser (MALMOE), Gudrun Rath (MALMOE)

live auf ORANGE 94.0, Web-Stream: http://o94.at

 

Dokumentation

Sendereihe WienWoche /alle Sendungen/
Radioaktivist_innen auf Wienwoche 

Her mit den Bildern!

24.09. - 04.10.2012
Schikaneder
Brick5

24.09. - 04.10.2012
Schikaneder | Brick5

Her mit den Bildern!

kinoki - verein zur audiovisuellen selbstbestimmung

Im Rahmen von WIENWOCHE präsentiert Kinoki ein mehrteiliges Filmprogramm, das die Möglichkeiten medialer Interventionen in soziale und politische Prozesse auslotet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Thematisierung gesellschaftlicher Ausgrenzungen sowie die filmische Repräsentation minorisierter Gruppen: Welche Bedeutung hat der Einsatz medialer Mittel für "Minderheiten"-Communitys? Wie haben sich die Bedingungen der Sichtbarmachung und Dokumentation verändert? Welche Rolle spielt das audiovisuelle Archiv im Bezug auf Fragen von Selbstdarstellung und Selbsthistorisierung?

Fragen wie diese sollen entlang dreier Themenschwerpunkte erörtert werden: Unter dem Titel "Autonome Bilder und Queerer Aktivismus" begibt sich Kinoki auf die Spurensuche nach den emanzipatorischen Videobewegungen im Wien der 1980er Jahre. Mit "Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration" werden filmische Positionen aus den 1970er/80ern als "solidarische BegleiterInnen" und als Ausnahmeerscheinung innerhalb der heimischen Filmlandschaft jener Zeit vorgestellt. Die Diskussionsveranstaltung "Mit historischen Bildern arbeiten" fragt insbesondere nach der Bedeutung des Archivs und der Auseinandersetzung mit Geschichte im österreichischen Dokumentarfilm nach der Jahrtausendwende.

Alle Film-Screenings mit anschließender Diskussion.

 

Termine/Orte:

 

Programm 1: Autonome Bilder und Queerer Aktivismus (Teil 1)

Mo, 24.9., 19.00:

aus der Reihe "Volks stöhnende Knochenschau" der Medienwerkstatt Wien:

"Schwul sein kann schön sein" (A 1980), 11 min.

HOSI: "Bude Reumannplatz" (A 1980), 10 min.

HOSI: "Coming out – Hans" 16 min.

im Anschluss Diskussion mit Manfred Neuwirth (Medienwerkstatt Wien), Andreas Brunner (QWIEN), Kurt Krickler (HOSI), Moderation: Hannes Sulzenbacher

22.00 Club Quote

im Anschluss an Her mit den Bildern.

Schikaneder Kino, 1040, Margaretenstraße 24

Programm 2: Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration

Do, 27.9., 19.00:

John Cook: "Ich schaff's einfach nimmer" (A 1972/73), 50 min.

Goran Rebic: "Gekommen bin ich der Arbeit wegen" (A 1987), 23 min.

anschließend Gespräch mit Goran Rebic und Mehmet Emir, Moderation: Kinoki

Schikaneder Kino, 1040, Margaretenstraße 24

Programm 3: Mit historischen Bildern arbeiten

Mi, 3.10, 20.00:

Diskussion "Mit historischen Bildern arbeiten: Die Bedeutung des Archivs im österreichischen Dokumentarfilm nach der Jahrtausendwende"

mit Monika Bernold, Kenan Kilic, Cordula Thym und Klub Zwei, Moderation: Dietmar Schwärzler

Brick 5, 1150, Fünfhausgasse 5

Programm 1: Autonome Bilder und Queerer Aktivismus (Teil 2)

Do, 4.10., 19.00:

Tamara Euller: "Rosa Lila Villa" (A 1983), 20 min.

Jana Cejpek: "Lila Villa" (A 1984), ca. 25 min.

im Anschluss Diskussion mit Jana Cejpek, Tamara Euller, Hanna Hacker und Gabriele Szekatsch, Moderation: Katja Wiederspahn 

22.00 Club FIORUCCI Speciale

Come un arcobaleno!Disco Un/Classics presented by Sissyboy & Vina Yun

Schikaneder Kino, 1040, Margaretenstraße 24

 

Dokumentation

www.kinoki.at

kinoki-wien.blogspot.co.at

Videos

Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration TEIL 1

Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration TEIL 2

Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration TEIL 3

Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration TEIL 4

Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration TEIL 5

Autonome Bilder und Queerer Aktivismus /Teil 2/ TEIL 1

Autonome Bilder und Queerer Aktivismus /Teil 2/ TEIL 2

Autonome Bilder und Queerer Aktivismus /Teil 2/ TEIL 3

Autonome Bilder und Queerer Aktivismus /Teil 2/ TEIL 4

Autonome Bilder und Queerer Aktivismus /Teil 2/ TEIL 5

 

Kollektives kritisches Kartieren

24.09. - 04.10.2012
U45
Berufsschule 1150

Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren Kollektives kritisches Kartieren

24.09. - 04.10.2012
U45 | Berufsschule 1150

Kollektives kritisches Kartieren und Urban Commons Vienna

AG Wie!?Wo!? – Platz da!?

trafo.k

Urban Commons sind städtische Gemeingüter (z.B. frei zugängliches Obst und Gemüse, Kostnixläden, selbstverwaltete Werkstätten), die allen zur Verfügung stehen und gemeinschaftlich genutzt werden. Kollektive kritische Kartierungen entspringen einer Kritik an herkömmlichen Karten und verstehen sich als Abbildung gesellschaftskritischer Perspektiven. In diesem Sinne leisten einen wichtigen Beitrag, um soziale Ungleichheiten zu analysieren und alternative Sichtweisen auf Räume aufzuzeigen.

Im Rahmen von WIENWOCHE verbindet das Netzwerk Platz da!? beide Themen, indem es eine kostenlose Karte von Wiener Urban Commons verteilt, die bestehende solidarische und umsonst-ökonomische Projekte und Strukturen sichtbar macht. Mit der kritischen Wien-Karte werden zudem Möglichkeiten der kollektiven Aneignung des städtischen Raums in den Blick gerückt.

Eine Diskussionsveranstaltung mit der Berliner Initiative orangotango führt in die Thematik ein und beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale der Kollektiven kritischen Kartierung. Darüber hinaus laden zwei praktische Workshops Interessierte ein, kreativ mitzuwirken. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus den Workshops werden im Zuge einer öffentlichen Präsentation vorgestellt.

 

Termine/Orte:

 

 

Mo, 24.9., 19.00: Diskussion mit orangotango: "Kollektives kritisches Kartieren als Methode"

U45, 1150, Ullmannstraße 45

 

Di, 25.9., 12.00–16.00: "Kollektives kritisches Kartieren – Exkursion im Stadtraum zum Mitmachen"

12.00–14.00: Viktor-Adler-Platz, 1100 (Ecke Favoritenstraße, Nähe Hausnr. 120)

14.30–16.00: Bruno-Kreisky-Park, 1050 (U4 Margaretengürtel, Ausgang zum Park)

 

Mi, 3.10., 14.00–17.00: Workshop: "Kollektives kritisches Kartieren mit Berufsschüler_innen"

(zusammen mit Büro trafo.K und in Kooperation mit KUS – Netzwerk für Bildung, Soziales, Sport und Kultur) Berufsschule Hütteldorferstraße (2. Zentralberufsschulgebäude), 1150, Hütteldorferstraße 7–17

 

Do, 4.10., 19.00: Präsentation der Workshop-Ergebnisse und Diskussion zu "Urban Commons"

U45, 1150, Ullmannstraße 45

wo, wenn nicht hier ...

24.09. - 03.10.2012
Berufsschule 1150
BORG 20
Jugend am Werk

24.09. - 03.10.2012
Berufsschule 1150 | BORG 20 | Jugend am Werk

wo, wenn nicht hier

trafo.k

AG Wie!?Wo!? – Platz da!?

Ausgangspunkt für das Projekt "wo, wenn nicht hier ..." ist die Hinterfragung bestehender Verhältnisse in Bezug auf Raum und Öffentlichkeiten: Wie sind diese strukturiert und geregelt? Wer bestimmt über gewohnte Ordnungen? Welche Handlungsfreiräume stehen welchen emanzipatorischen Forderungen gegenüber?

In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Vasilena Gankovska finden an drei Tagen von WIENWOCHE Workshops statt, die in der alltäglichen Umgebung von Jugendlichen Raum greifen und u.a. Schulen und Ausbildungswerkstätten temporär besetzen. Die Erfahrungen und Interessen der Jugendlichen bilden dabei die Basis für die Recherche über Ordnungen im Raum, die Auswirkungen von Ein- und Ausschlüssen und ihre Überschneidungen mit den Bereichen Arbeit und Bildung.

In den Workshops werden nicht nur vertraute Plätze, Orte und der "geregelte" Alltag beleuchtet, sondern auch danach gefragt, was Öffentlichkeit überhaupt bedeutet und inwieweit durch das eigene Handeln Öffentlichkeit hergestellt bzw. in diese interveniert werden kann. In einem gemeinsamen Prozess werden künstlerische Strategien zur Gestaltung von eigenen Forderungen, Statements und Kartografien erprobt sowie "Give Aways" entworfen, die die Anliegen der beteiligten Jugendlichen über WIENWOCHE hinaus in der Stadt sichtbar machen.

 

 

Termine/Orte:

 

Mo, 24.9., 14.00–17.00: Workshop mit Jugendlichen

(In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Vaselina Gankovska)

Brigittenauer Gymnasium, 1200, Karajangasse 14

 

Mi, 26.9., 14.00–17.00: Workshop mit Jugendlichen

(In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Vaselina Gankovska)

"Jugend am Werk", Lehrbetrieb Technologiezentrum, 1210, Brünner Straße 52

 

Mi, 3.10., 14.00–17.00: Workshop "Kollektives kritisches Kartieren mit Berufsschüler_innen" (zusammen mit Platz da!?, in Kooperation mit KUS – Netzwerk für Bildung, Soziales, Sport und Kultur)

Berufsschule Hütteldorferstraße (2. Zentralberufsschulgebäude), 1150, Hütteldorferstraße 7–17

 

Dokumentation

Videos

wo, wenn nicht hier

Widerstandsnest und Garten der Lüste

25.09. - 30.09.2012
Öffentlicher Raum

Widerstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der LüsteWiderstandsnest und Garten der Lüste

25.09. - 30.09.2012
Öffentlicher Raum

Widerstandsnest und Garten der Lüste

rosa lila villa

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage der Repräsentation bzw. Repräsentierbarkeit von lesbischen, schwulen, transgender, intersexuellen und queeren Positionen und deren – sprichwörtliche – Verortung angesichts faschistischer und rassistischer Kontinuitäten und vor dem Hintergrund aktueller räumlicher Prozesse in der Stadtentwicklung.

In Erinnerung an die NS-Verbrechen verbinden die Aktivist_innen der Rosa Lila Villa die Auseinandersetzungen rund um die Aspanggründe im Zielgebiet Hauptbahnhof Wien mit der Kritik an der fehlenden Errichtung eines Mahnmals für die Opfer homophober und transphober Gewalt. Aspang, im Nationalsozialismus als Deportationsbahnhof genutzt, wird zum Ausgangspunkt einer Demonstration. Dabei werden Brombeerhecken von der Aspangbrache in den Ernst-Arnold-Park gegenüber der Rosa Lila Villa umgepflanzt. An ihrem neuen Platz werden die Brombeerhecken mit ihren rhizomartigen Gebilden Teil eines symbolischen Widerstandsnests, der Aufmerksamkeit für ein Stück unsichtbare Geschichte ebenso wie für alternative Lebensweisen schafft.

Die erfolgreiche Errichtung des queeren Widerstandsnests wird mit dem Fest "Garten der Lüste" zelebriert – inklusive einer Bondage-Performance mit Hermes Phettberg und "Magic Drinks". Anlässlich der Gartenfeier wird die Fassade der Rosa Lila Villa im wahrsten Sinne des Wortes zur Projektionsfläche: Eine Leinwand überspannt die obersten beiden Stockwerke, so dass sie als Kino für das Fest im Ernst-Arnold-Park fungiert. Zudem wird ein "Roter Faden" während WIENWOCHE den Wienfluss bei der Pilgramgasse überspannen und mit einem Transparent die Blicke auf sich ziehen.

 

 

Termine/Orte: 

 

Di, 25.9., 16.00–20.00: Queeres Widerstandsnest

16.00–17.00: Aspangbahnhof – Brombeerhecke auspflanzen, 1030

17.00–19.00: Demonstration vom Aspangbahnhof zum Ernst-Arnold-Park, 1050

19.00–20.00: Ernst-Arnold-Park – Errichtung des Widerstandsnests und Spannen des Roten Fadens/Transparents über den Wienfluss

 

So, 30.9., 14.00–21.30: Fest "Garten der Lüste"

14.00: Eröffnung des Gartens und Errichtung des Aphrodisiaka-Baums

15:00: Drag Kings/Queens pflanzen

16:00: Bondage-Performance mit Hermes Phettberg

18:00: Musikprogramm

19:00: Filmvorführung

Ernst-Arnold-Park, 1050

 

Dokumentation

Feature “Raum umverteilen”

www.phettberg.at

STORIES your GUIDE won't tell you about VIENNA

26.09. - 06.10.2012
Bezirksmuseum 1090

26.09. - 06.10.2012
Bezirksmuseum 1090 |

STORIES your GUIDE won't tell you about VIENNA

tal adler / karin schneider

Tal Adler und Karin Schneider durchforsten Österreich nach Abgründigem und Verschwiegenem. Dafür recherchieren sie die spezifische Geschichtspolitik von über hundert Orten und Gruppen. Es entsteht eine umfassende Dokumentation aus Literatur und Archivmaterial  sowie Interviews mit den wichtigsten ZeithistorikerInnen und GeschichtsvermittlerInnen. Zentral sind dabei auch visuelle Analysen von Museumsdisplays der Heimat-, Bezirks- und Nationalmuseen sowie eine Bestandsaufnahme des geschichtspolitischen Selbstverständnisses der österreichischen Zivilgesellschaft. In der Zusammenschau ergeben die einzelnen Erzählungen über Objekte, Landschaften, Museen, Familien und Institutionen ein komplexes Panorama hiesiger historischer Kontinuitäten.

Mit "STORIES your GUIDE won't tell you about VIENNA" präsentieren Adler und Schneider einen kleinen Teil ihrer Arbeit in Form eines Postkarten-Leporellos, der unterschiedliche Plätze, Ereignisse und Zeiten auf erstaunliche Weise miteinander verbindet. Ein Angelpunkt der Tour ist der "ErinnerungsBunker", ein herausragendes geschichtspolitisches Projekt des Bezirksmuseums Alsergrund und des Erich-Fried-Gymnasiums. Im Rahmen von WIENWOCHE werden hierzu zwei Sonderführungen angeboten.

Fotoserien und Recherche im Rahmen von "MemScreen"  (FWF – AR 96-G21, www.memscreen.info), Akademie der bildenden Künste in Wien.

 

Termine/Orte:

 

Mo, 1.10.,18.00: Präsentation des Postkarten-Leporellos "STORIES your GUIDE won't tell you about VIENNA"

Bezirksmuseum Wien Alsergrund, Großer Festsaal, 1090, Währinger Straße 43

 

Mi, 26.9. und Do, 4.10., jeweils 16.00: Sonderführungen im "ErinnerungsBunker" im Rahmen von WIENWOCHE

Arne Karlsson Park, 1090 (Ecke Währinger Straße/Nussdorferstraße, hinter dem Kinderspielplatz)

nächste reguläre Führung am Sa, 6.10., weitere Terminvereinbarungen unter T. 0676/722 19 33 (Prof. Willi Urbanek, Museumsleiter)

 

Dokumentation

STORIES your GUIDE won't tell you about VIENNA liporello PDF/dowload

Home is where i can play - Wer Spielt Gewinnt?

26.09. - 05.10.2012
Rosa Lila Villa
Planet 10

26.09. - 05.10.2012
Rosa Lila Villa | Planet 10

Home is where i can play/ Wer spielt gewinnt?/Oynayabildigim Yer Evimdir

rosa lila villa

planet 10

In diesem zweiteiligen Projekt – bestehend aus einem Gesellschaftsspiel und einer Zeitungstheater-Aktion – beschäftigen sich Planet 10 und die Rosa Lila Villa mit Fragen der Sichtbarkeit, der Aneignung von (öffentlichem) Raum und der Umverteilung von Privilegien, mit Hinblick auf die damit verbundenen Möglichkeiten politischer Handlungs- und Artikulationsweisen.

 

Serie 1: Das Spiel

In verschiedenen Konstellationen experimentieren die Aktivist_innen mit unterschiedlichen Spielformen: Automatisch reden, eine Geschichte weitererzählen, sich gegenseitig interviewen, Emotionen einflüstern, Identitäten und Perspektiven wechseln unter dem Aspekt, wie Raum und soziale Rechte neu verteilt werden können.

 

Serie 2: Die Aktion

Das Zeitungstheater (nach Augusto Boal) ermöglicht es, mediale Diskurse (z.B. Zeitungsberichte, Flugblätter, Blog-Einträge) zu bestimmten historischen Ereignissen miteinander que(e)rzulesen, öffentliche Meinungen und marginalisierte Standpunkte neu zu verschränken und in Szene zu setzen. Entlang dieser Methode entwickeln Planet 10 und Rosa Lila Villa eine Aktion im öffentlichen Raum – während einer Busfahrt im 14A, der das Planet 10 und die Rosa Lila Villa miteinander verbindet.

 

Beide Serien werden im Vorfeld inszeniert und gefilmt. Das daraus resultierende Videomaterial wird während WIENWOCHE in einer Installation präsentiert, und es wird zum gemeinsamen Spielen eingeladen.

 

 

Termine/Orte:

Die Videoinstallation ist an folgenden Terminen zugänglich:

 

Mo, 1.10.–Fr, 5.10. (Mo, Mi, Fr 17.00–20.00, Do 17.00–22.00)

in den Beratungsstellen des Türkis Rosa Lila Tipp, 1060, Linke Wienzeile 102

 

Mi, 26.9., Do. 27.9. und Mi, 3.10., jeweils 18.00–22.00

Planet 10, 1110, Pernerstorfergasse 12

 

Do, 27.9., ab 18.00

18.00: Präsentation in der Rosa Lila Villa, 1060, Linke Wienzeile 102

anschließend Zeitungstheater auf der Busfahrt mit der Linie 14A

ca. 20.00: Einladung zum Spiel im Planet 10 und Videopräsentation

anschließend Party mit DJ Friends 

 

Dokumentation

Videos 

Home is where I can play

Burgenland Aktuell, 12.10.2012

Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen

27.09. - 05.10.2012
PerpetuuMobile2.3
Märzpark

Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen

27.09. - 05.10.2012
PerpetuuMobile2.3 | Märzpark |

Für ein Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen

sidy mamadou wane

netzwerk KuKuMA

Möglichst viele unterschiedliche Menschen für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens zu begeistern ist das Ziel von Sidy Mamadou Wane und dem Netzwerk KuKuMA. Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein existenzsicherndes Einkommen für jede_n – ohne Verpflichtung zu einer Arbeits- oder anderen Gegenleistung –, und soll allen gesellschaftliche Teilhabe und ein würdevolles Leben ermöglichen.

Herzstück des Projekts ist eine Kundgebung mit 1.000 Trommeln im Märzpark, bei der gemeinsam im Rhythmus musiziert wird, um die Forderung nach dem Grundeinkommen voranzutreiben: Bedingungslos! Wohnen, Ernährung, Bildung – für eine Zukunft, bei der es nicht ums Überleben, sondern um das Leben geht!

Das Mitbringen eigener Instrumente ist willkommen.

 

www.1000trommeln.at

www.facebook.com/1000trommeln

http://bedingungslos.kukuma.info

Youtube-Kanal: www.youtube.com/user/1000trommelnwbg (Video zum Erlernen/Weitergeben des Grundrhythmus – dem Herzschlag – für die Riesenperformance von 1.000 Trommeln)

 

Termine/Orte:

 

Do, 27.9. und Fr, 28.9., jeweils ab 17.00:

zweitägiger Siebdruck-Workshop mit Inputs zu Kleidungs-/Modeproduktion

max. Teilnehmer_innenzahl 15 Personen, Anmeldung unter bedingungslos@kukuma.info

PerpetuuMobile 2.3, 1150, Geibelgasse 23

 

Sa, 29.9., 14.00–17.30: Impulsreferate und Workshop zum Thema "Grundeinkommen"

im Rahmen der "Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit" (in Kooperation mit BDFA – Bunte Demokratie für Alle)

mit Karl Reitter (Philosoph, Mitglied des Netzwerks Grundeinkommen), Milena Bister (Soziologin, Agru Grundeinkommen, angefragt), Moderation: Katharina Röggla

17.30: Performance "Drum2dance" von Tricollors

ab 18.00: Volxküche

Bildungszentrum der AK Wien, 1040, Theresianumgasse 14–16

 

Fr, 5.10., 16.00–22.00: Kundgebung "Weltweites Bedingungsloses Grundeinkommen @ Märzpark"

ab 16.00: Infostände, Kinderprogramm & Volxküche

18.00: Percussion-Konzert "1.000 Trommeln"

danach Jam-Session

Märzplatz, 1150 (gleich oberhalb des Urban-Loritz-Platzes/U6 Burggasse)

 

Dokumentation

Videos

Videobericht Insel TV

Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit

28.09. - 29.09.2012
AK Wien

Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit

28.09. - 29.09.2012
AK Wien

Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit

bdfa – bunte demokratie für alle

ig regierungskunst

prekärcafé

netzwerk KuKuMA

sidy mamadou wane

Wie Arbeitslosigkeit definiert und wahrgenommen wird, unterliegt politischen und sozialen Aushandlungsprozessen. Jedoch haben arbeitslose Menschen – insbesondere Frauen und Migrant_innen – keine Lobby und werden nur selten gehört. Initiativen von Erwerbslosen schaffen sich selbst Möglichkeiten, um sich zu vernetzen und in politische Debatten einzugreifen. Dabei geht es nicht nur darum, die Solidarität unter Arbeitslosen zu fördern, sondern auch Bündnisse zwischen Arbeitssuchenden und Erwerbstätigen herzustellen.

Vor diesem Hintergrund bietet die "Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit" Gelegenheit für Austausch und Weiterbildung: Inputs und Workshops von und mit Vertreter_innen von Arbeitslosen-Initiativen und anderen Expert_innen stehen ebenso auf dem Programm wie künstlerische Auseinandersetzungen rund um die Themen Arbeit(slosigkeit) und soziale Rechte. So beschäftigt sich das aus einem Joblosen-Projekt hervorgegangene partizipative Theaterstück "LOS SUCH ARBEIT" sich mit der Frage des Grundeinkommens, während der dokumentarische Kurzfilm "da[sein]" die aktuellen Debatten über "Integration" und "Leistung" kritisch in den Blick nimmt.

Im Anschluss an die Arbeitslosenmesse und im Vorfeld der Arbeiterkammer-Wahlen 2013 startet BDFA eine Kampagne für das aktive Wahlrecht von Arbeitslosen innerhalb der AK Wien.

 

Termine/Orte:

 

Sämtliche Veranstaltungen finden im Bildungszentrum der AK Wien statt: 

1040, Theresianumgasse 14–16

 

Fr, 28.9., 11.00–21.00

durchgehend im Foyer des Bildungszentrums der AK Wien:

Videoinstallation "da[sein]" von von Jakob Plattner, Michael Logar, Frank Greber, Christian Pfabigan, Leopold Singh sowie die multimediale Installation "wien prekär" von PrekärCafé

 

Programmblock 1: Arbeitslosigkeit und Organisierung

11.00–12.00: Impulsreferate und Diskussion mit Christoph Labenbacher (Vorstandsmitglied BDFA), Magdalene Suntinger (Kultur- und Sozialanthropologin), Karin Rausch & Martin Mair (Aktive Arbeitslose)

12.30–15.30: Workshop mit Werner Titelbacher (Sozialwissenschaftler, sinnvoll tätig sein – Netzwerk für gemeinsame selbstbestimmte Arbeit)

16.30–17.30: Theaterstück "LOS SUCH ARBEIT!" von Utopietheater WÜST

 

Programmblock 2: Statt Wien (in Kooperation mit IG Regierungskunst)

18.00: Podiumsdiskussion "Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen?" mit Ronald Frühwirth (Jurist), Ulli Gladik (Filmemacherin, Bettellobby Wien), Verena Fabris (Volkshilfe Österreich, Die Armutskonferenz), Stephan Olah (Maurer, Bettler), Birgit Hebein (Die Grünen Wien) und anderen Vertreter_innen der Wiener Stadtregierung

 

Sa, 29.9., 11.00–18.30

durchgehend im Foyer des Bildungszentrums der AK Wien:

Videoinstallation "da[sein]" von von Jakob Plattner, Michael Logar, Frank Greber, Christian Pfabigan, Leopold Singh sowie die multimediale Installation "wien prekär" von PrekärCafé

 

Programmblock 3: Un-/Unterdokumentiertes Arbeiten

11:00–13:00: Workshop mit Julia Serdarov (Initiative für Zivilcourage) und David Herzog (IGEL – Interessengemeinschaft der Erwerbslosen

München)

 

Programmblock 4: Grundeinkommen

14.00–17.30: Impulsreferate mit anschließendem Workshop (in Kooperation mit Sidy Mamadou Wane und Netzwerk KuKuMA) mit Karl Reitter (Philosoph, Mitglied des Netzwerks Grundeinkommen), Milena Bister (Soziologin, Agru Grundeinkommen, angefragt),

Moderation: Katharina Röggla

17.30: Performance "Drum2dance" von Tricollors ab 18.00: Volxküche

 

Dokumentation

Videos

Grundeinkommen! TEIL 1

Grundeinkommen! TEIL 2

Grundeinkommen! TEIL 3

Grundeinkommen! TEIL 4

Grundeinkommen! TEIL 5

Statt Wien

28.09.2012 – 18:00
AK Wien

28.09.2012 – 18:00
AK Wien

Statt Wien

ig regierungskunst

Um das europäische Modell einer nachhaltigen urbanen Entwicklung im Alltag zu realisieren, müssen Diversität und Pluralismus unterstützt werden. Doch selbst in einer hervorragend organisierten Stadt wie Wien konstruieren politische Verantwortliche seltsame Kausalitäten: Demnach gefährde die individuelle Großzügigkeit gegenüber Armen und BettlerInnen die Sauberkeit und Sicherheit der Stadt.

Gesetze werden bis in ihre letzten Winkel durchforstet, um die Bettelei zu kriminalisieren und ihre Verbannung aus dem Stadtbild zu rechtfertigen. Die IG Regierungskunst sagt: Au contraire! Und schenkt der Stadtregierung Impulse, die der Vielfalt und dem solidarischen Zusammenleben aller BewohnerInnen zu Gute kommen. Mit einer öffentlichen ExpertInnen-Runde zum Thema gestaltet die IG Regierungskunst einen Diskussionsabend, der nicht ohne Folgen bleiben soll.

 

Termin/Ort:

Fr, 28.9.,18.00:

Podiumsdiskussion "Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen?"

im Rahmen der "Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit" (in Kooperation mit BDFA – Bunte Demokratie für Alle)

mit Ronald Frühwirth (Jurist), Ulli Gladik (Filmemacherin, Bettellobby Wien), Verena Fabris (Volkshilfe Österreich, Die Armutskonferenz), Stephan Olah (Maurer, Bettler), Birgit Hebein (Die Grünen Wien) und anderen Vertreter_innen der Wiener Stadtregierung

Bildungszentrum der AK Wien,1040, Theresianumgasse 14–16

 

Dokumentation

Bettelbeauftragter Wien videospot

pressemeldungen/texte/artikeln

Wir sind nicht vor den Vorhang getreten, um uns zu verneigen

"Statt Wien" bestätigt Bettelbeauftagten!

Grüne Wiener Kunst-Aktion
Peinliches Rätsel um 'Bettelbeauftragten' gelöst

Falsche Broschüren im Umlauf
"Bettelbeauftragter" treibt in Wien sein Unwesen

Kunstaktion: Der selbst ernannte Beauftragte

Stadt Wien ändert ihren Umgang mit BettlerInnen

Videos

Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen? TEIL 1

Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen? TEIL 2

Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen? TEIL 3

Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen? TEIL 4

Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen? TEIL 5

Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen? TEIL 6

Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen? TEIL 7

WienWaschWochen

28.09. - 06.10.2012
Schnell und Sauber

WienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochenWienWaschWochen

28.09. - 06.10.2012
Schnell und Sauber

WienWaschWochen

pink noise girls rock camp

djn kollektiv brunnhilde

globalista – grenzüberschreitende kulturarbeit und forschung

Ob selbstständig, prekär, Alleinerzieher_in, unsichtbar oder revolutionär ... was die historischen Waschweiber mit Musik schaffenden Frauen* von heute verbindet, und wie der Waschsalon zur künstlerischen Plattform wird, das wollen das DJn-Kollektiv Brunnhilde, die Kulturplattform globalista und das Pink Noise Girls Rock Camp in ihrem Gemeinschaftsprojekt in den Raum schleudern:

Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen: Sound-Installation

Akustische Fetzen aus vergangenen Leben, Erinnerungen an Weiß-Gewaschenes, ausgebleichte Realitäten und schöngefärbte Ideale, schmutzige Vokabeln und prickelnde Sounds ... ein hörbarer Teppich aus Revolutionen, Klatsch und Skandalen: Mit der Sound-Installation schaffen das DJn Kollektiv Brunnhilde und globalista Klangbilder, die dem Publikum die historischen Kämpfe und vielfältigen Frauengeschichten der Waschweiber näher bringen.

 

Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen: Live-Performances

Künstlerinnen aus dem Umfeld von the femous orchestra/globalista und dem DJn Kollektiv Brunnhilde werden zu Musik-Wäscherinnen. Der Waschsalon ist die erste Station einer globalen wie individuellen Waschkulturen-Reise, auf der Songs, Sounds, Interviews und Performances ineinanderfließen, Live-Visuals neue Bilderwelten entstehen lassen, Improvisationen mit Stimme, Instrument, Electronics & Grooves interkulturell weichgewaschen werden ... eine Waschmaschine lang. P.S.: Bring deine Schmutzwäsche mit!

 

Wash That Sound

Wenn der Waschsalon als Bühne angeeignet wird, wenn monotone Maschinenklänge und Riot-Grrrl-Akkorde, Improvisation und Do-It-Yourself aufeinandertreffen, werden Zuschreibungen traditionell "weiblicher" Tätigkeiten und der Sound unsichtbarer, unbezahlter Arbeit in höchster Drehzahl zum Schleudern gebracht. Ein Abend von Pink Noise Girls Rock Camp mit Konzerten junger Musiker_innen und Live-Improvisation/DJ-Set des DJn Kollektivs Brunnhilde.

 

 

Termine/Orte:

Alle Veranstaltungen finden im "schnell und sauber" (Waschsalon Högn) statt: 1070, Westbahnstraße 60/Urban-Loritz-Platz

 

Fr, 28.9.–Sa, 6.10.: Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen

Sound-Installation von DJn Kollektiv Brunnhilde und globalista

 

Fr, 28.9., 18.00–22.00: Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen

Live-Performances im Rahmen einer audiovisuellen Mehrkanal-Installation, mit Künstlerinnen von the femous orchestra/globalista und DJn Kollektiv  Brunnhilde

18.00–22.00: Doors open

19.30–21.00: Live-Performances

Detailinfos: www.femous.at

 

Sa, 29.9., ab 18.30: Wash That Sound

von Pink Noise Girls Rock Camp

18.30–20.30: Live-Konzerte mit reizend (Riot Grrrl Punk/Wr. Neustadt)  www.facebook.com/pages/reizend/122726717804517 und Aivery (Three-piece Noise-Punk/Wien) http://aivery.bandcamp.com

20.30–22.00: Improvisation & DJ-Set by DJn Kollektiv Brunnhilde, Visuals by globalista/DJn Kollektiv Brunnhilde

 

Dokumentation

Frauengeschichte, die sich g'waschen hat!

Videos

Waschen macht Sound – Transkulturelle Narrativen

Waschen macht Sound musik clip

Amen Se Andar E Austria!

29.09. - 06.10.2012
Innenministerium
Lokativ

Amen Se Andar E Austria!Amen Se Andar E Austria!Amen Se Andar E Austria!Amen Se Andar E Austria!Amen Se Andar E Austria!

29.09. - 06.10.2012
Innenministerium | Lokativ

Amen Se Andar E Austria! We are from Austria!

hor 29 novembar

Von den Roma erwartet man "Roma-Lieder", ebenso ist vom Balkan angeblich nur "Balkan-Musik" zu hören. Doch was passiert, wenn die inoffizielle Nationalhymne der Alpenrepublik, Rainhard Fendrichs "I Am From Austria", nicht auf Deutsch, sondern auf Romanes gesungen wird? Wenn dem kitschigen Heimatgefühl eine "Sprache der Nomaden" gegenübergestellt wird, die keiner standardisierten Norm folgt und an keine Nation gebunden ist?

In einem Lieder-Workshop wird u.a. der bekannte Austro-Pop-Song auf Romanes einstudiert und wenige Tage darauf vor den Toren des Innenministeriums vorgetragen. Ebendort findet auch das "HORatorium" seine musikalische Umsetzung: Mit den umgeschriebenen Einvernahmeprotokollen der Asylbehörde setzt der Chor ein hörbares Zeichen gegen die rassistische Abschiebepolitik dieses Landes und weist auf die prekären Lebensumstände von Asylsuchenden in Österreich hin.

 

Termine/Orte:

 

Sa, 29.9. und/oder So, 30.9., 16.00–18.00: Lieder-Workshop

Lokativ, 1020, Arnezhoferstraße 12

Anmeldung mit Wunschtermin bis 29.9. per E-Mail an hor29n@gmail.com oder SMS an 0680/501 94 82 (Betreff bzw. SMS-Text: "I Am From Austria")

 

Mi, 3.10., ab 16.00: Interventionen im öffentlichen Raum

Treffpunkt und Einführungs-Lecture, moderiert von Eva Moschitz und Ljubomir Bratic

Lokativ, 1020, Arnezhoferstraße 12 (beginnt pünktlich!)

anschließend U2 Praterstern bis Schottentor/Universität, Fußmarsch zum Innenministerium, 1010, Herrengasse 4-8

 

Sa, 6.10., 19.30: Performance im öffentlichen Raum (in Kooperation mit KOOMA)

Fritz-Grünbaum-Platz, Flakturm Esterházypark, 1060 (beginnt pünktlich!)

 

Dokumentation

Videos 

Hor 29. Novembar /Workshop/ "Amen Sam Andar E Austria" 

Hor 29. Novembar "Amen Sam Andar E Austria"

Hor 29. Novembar "Der Grund"/Asylsong/

Hor 29. Novembar - Bastards of Yutopia Teil 1

Hor 29. Novembar - Bastards of Yutopia Teil 2

Hor 29. Novembar - Bastards of Yutopia Teil 3

wien prekär

30.09. - 06.10.2012
Öffentlicher Raum

wien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekärwien prekär

30.09. - 06.10.2012
Öffentlicher Raum |

wien prekär-Streifzüge durch Prekarisierung und Organisierung

prekärcafé

ein paar radioaktivist_innen (mit pawel kaminski und gerhard kettler)

Was heißt Prekärsein für dich? Wie sehen deine prekarisierten Arbeits- und Lebensverhältnisse (z.B. Beschäftigungsform, Unterdrückungsmechanismen, Fremdbestimmung deiner Zeit- und Raumressourcen) aus? Welche Orte verbindest du mit Prekarisierung? Wie organisierst du dich in der und gegen die Prekarisierung? Wie stehst du zu Utopien wie dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Entlang Fragen wie diesen hat das PrekärCafé – ein aktivistischer Zusammenschluss von prekär Arbeitenden und Lebenden – im Vorfeld von WIENWOCHE die Lebens- und Arbeitsrealitäten verschiedener Personen protokolliert. Angelehnt an die Methode der "militanten (Selbst-)Untersuchung", die aus der italienischen Arbeiter_innenbewegung der 1960er Jahre hervorgegangen ist, steht in den dokumentierten Gesprächen vor allem die Verbindung von Selbstreflexion, Strategien der Kollektivierung und widerständigem Handeln im Vordergrund.

Die Interviews wurden an Orten aufgezeichnet, die die Gesprächspartner_innen mit ihrer prekären Situation verknüpfen. Einige der Gespräche werden im Rahmen von "Dérives" re-inszeniert, bei denen die beschriebenen Orte aufgesucht und das Publikum derart zu "teilnehmenden BeobachterInnen" werden. Darüber hinaus bilden sie die Grundlage für eine multimediale Installation, die in unterschiedlichen Teilen in der AK Wien (im Rahmen der "Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit" im Bildungszentrum), in der w23 sowie in der IG Bildende Kunst zu sehen ist.

 

Die Dérives werden in Zusammenarbeit mit Ein paar Radioaktivist_innen live auf Radio ORANGE 94.0 übertragen.

 

Termine/Orte/Routen:

 

So, 30.9., 14.00–16.00: Dérive – Tour 1

Treffpunkt: 13.45, Wiesberggasse/park, 1160

Gemeindebau Ottakring – U-Bahn Josefstädterstraße – PAZ Hernalser Gürtel

 

Di, 2.10., 18.00–20.00: Dérive – Tour 2

Treffpunkt: 17.45, Höchstädtplatz, 1200

Höchstädtplatz (itworks) – Gaußplatz (Radio ORANGE 94.0)  – Friedensbrücke – Wipplingerstraße

anschließend Diskussion sowie das Archiv (Audio, Texte, Bilder) als Installation im PrekärCafé in der w23, 1010, Wipplingerstraße 23 (bei der Halbstiege)

 

Sa, 6.10., 16.30–18.30: Dérive – Tour 3

Treffpunkt: 16.15, Museumsplatz, 1070

Museumsquartier – Gumpendorferstraße (IG Bildende Kunst) – Einsiedlerpark

 

Dokumentation

wien prekär – Streifzüge durch Prekarisierung und Organisierung

sound sammlung

Österreich braucht mehr Schutz

03.10.2012 – 18:30
Österreichisches Lateinamerika-Institut

Österreich braucht mehr SchutzÖsterreich braucht mehr SchutzÖsterreich braucht mehr Schutz

03.10.2012 – 18:30
Österreichisches Lateinamerika-Institut

Österreich braucht mehr Schutz

EXIT - verein zur bekämpfung von menschenhandel aus afrika

In Österreich steht laut § 69a NAG (Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz) einem Opfer von Menschenhandel oder grenzüberschreitendem Prostitutionshandel "besonderer Schutz" zu. Dennoch sind viele Betroffene mit den massiven Hürden eines Asylverfahrens konfrontiert und müssen um ihr Recht kämpfen, hier bleiben zu können.

Welchen Diskriminierungen begegnen Opfer von Menschenhandel aufgrund des hiesigen Asyl- und Fremdenrechts? Und wie können die Betroffenen in einem Asylverfahren unterstützt werden? Diesen und anderen Fragen widmet sich eine Diskussionsrunde von ExpertInnen, die unter dem Slogan "Österreich braucht mehr Schutz" vom Verein EXIT gestaltet wird. Dazu präsentiert Filmemacher Emanuel Danesch kurze Videoclips, in denen drei Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind, selbst zu Wort kommen und von ihrer prekären Aufenthaltssituation in Österreich berichten.

Zudem initiiert EXIT eine Social-Media-Kampagne, die rund um den Europäischen Tag gegen Menschhandel am 18. Oktober auf das Thema aufmerksam machen will.

www.ngoexit.org

www.facebook.com/VereinEXIT

 

Mi., 3.10

Präsentation von Videoclips zur prekären Aufenthaltssituation und Schutz für Betroffene des Menschenhandels in Österreich von Emanuel Danesch.

 

Podiumsdiskussion 

mit Peter Limberger (Anwalt, Kanzlei Nadia Lorenz), Anny Knapp (Expertin für Asylrecht, Obfrau "Vereins Asylkoordination Österreich"), Birgit Einzenberger (UNHCR), Alev Korun (Sprecherin für Integration, Migration und Menschenrechte, Grüne Abgeordnete zum Nationalrat)

Moderation: Joana Adesuwa Reiterer (Leiterin des Vereins EXIT) 

Europasaal, Österreichisches Lateinamerika-Institut, 1090, Schlickgasse 1

 

Dokumentation

FälleYXZ

FälleYXZ Facebook

Videos

Osas "Seit 5 Jahren in Österreich und trotz Aussage Angst vor Abschiebung"

Fall Joy

Bleibeführer_in Wien

03.10.2012 – 19:00
Planet 10

03.10.2012 – 19:00
Planet 10

Bleibeführer_in Wien

erinmwionghae a. clifford, hansel sato

planet 10

Gemeinsam mit Kulturproduzent_innen und Flüchtlingen in Wien sowie in Kooperation mit Planet 10 und der Zürcher "AntiKulti Atelier Gruppe" wird eine Bleibeführer_in für Flüchtlinge und Asylwerber_innen, die in Wien leben, produziert. Eine Bleibeführer_in ist eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen für all jene Menschen, die hier bleiben wollen und sich ihr Recht dafür erkämpfen müssen.

Die Bleibeführer_in wird während WIENWOCHE an öffentlichen Plätzen verteilt und zusammen mit den Produzent_innen präsentiert.

 

Termin/Ort:

Mi., 3.10 19:00: Präsentation Bleibeführer_in

in Kooperation mit AntiKulti-Atelier Zürich, Integrationshaus und Planet 10

Planet 10, 1100 Pernerstorfergasse 12

 

Dokumentation

Bleibefüher_in Wien PDF zum download

Wienwoche: Archiv der Migration | Bleibeführer_in sound/radiobeitrag

«Das hat meinen Kampfgeist geweckt» texte/artikeln

Stadtbenutzungstipps für Asylwerber in Wien texte/artikeln

Wiener Grüne verwenden öffentliche Gelder für „Bleibeführer“ texte/artikeln

Videos

Burgenland Aktuell, 12.10.2012

Roma Attack

04.10. - 05.10.2012
Öffentlicher Raum

Roma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma AttackRoma Attack

04.10. - 05.10.2012
Öffentlicher Raum |

Roma Attack

susita fink / simonida selimovic/ sandra selimovic

Mit den Mitteln des Straßen- und Figurentheaters werden Szenen aus Jura Soyfers satirischem Bühnenstück "Die Botschaft von Astoria" im öffentlichen Raum inszeniert. Die Interventionen, die in kleinen Einheiten von ca. zehn Minuten stattfinden, führen nicht nur die Absurdität von Bürokratie und Beamtenwesen vor Augen, sondern hinterfragen auch Autoritätshörigkeit und (rechts-)populistische Rhetoriken.

Bis heute hat das Werk von Jura Soyfer, der 1939 von den Nationalsozialisten ermordet wurde, nichts an Aktualität eingebüßt. In der mehrteiligen Performance wird Soyfers Gesellschaftskritik auf die anhaltend prekäre Situation der Roma in Europa übertragen: Erste Station ist der Praterstern, in der ein volkstümlicher Blasmusik-Chor "Das Lied von der Ordnung" anstimmt und Spenden für eine Roma-Familie sammelt, die von der Abschiebung bedroht ist. Station Nummer zwei spielt sich vor dem Stadioncenter ab, wo ein Beamter mit immer groteskeren Mitteln versucht, die AntragstellerInnen für ein Visum abzuwimmeln. Dritte und letzte Station ist die Mariahilferstraße – mit einem verstärkten Aufgebot an Polizisten, einer "gefährlichen" Bettlerin und einem Mann, der mit "Djelem, djelem" ein besonderes Lied in sein Megaphon singt: die internationale Hymne der Roma-Bewegung

.

Termine/Orte:

 

Do, 4.10., 15.00–16.00: Station 1
15 Uhr  Praterstern , Ausgang Prater, 1020 Wien
16 Uhr  Mariahilfer Straße 123-125 (U Bahn Station Westbahnhof, Ausgang Millergasse), 1070 Wien
 
Fr, 5.10., 15.00–16.00: Station 2
Stadion Center, Olympiaplatz 2, 1020 Wien
 
Sa, 6.10., 15.00–16.00: Station 3
Mariahilfer Straße 2/ Ecke Museumsquartier
Marcus Omofuma Platz
 

Dokumentation

Plakat MA

Roma Familie Abschiebung

Videos

Performance Station 1: Mariahilfer Straße/Westbahnhof, Wien

Performance Station 2: Stadion Center, Wien

"Heimat, fremde Heimat", ORF, 12.10.2012

Für ein Archiv der Migration, jetzt!

05.10.2012 – 12:00
Wienbibliothek im Rathaus

Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!Für ein Archiv der Migration, jetzt!

05.10.2012 – 12:00
Wienbibliothek im Rathaus

Für ein Archiv der Migration, jetzt!

arif akkilic / ljubomir bratic

/userfiles/Dokumentation_2012/AKIN_20120926_SEITE_7.pdfMehr als fünfzig Jahre ist es her, dass die ersten "Gastarbeiter_innen" nach Österreich kamen. Trotz ihrer Jahrzehnte langen Präsenz kommt die Geschichte der Migrant_innen in der offiziellen österreichischen Geschichtsschreibung kaum vor. Der Staat, der u.a. in Schulbüchern, über Straßennamen, Museen und Feiertage die Bedeutung historischer Symbole reguliert, verbannt Migrant_innen aus dem nationalen Gedächtnis.

Angesichts solcher rassistischen Ausschlüsse reklamieren Arif Akkilic und Ljubomir Bratic mit ihrer Kampagne die Errichtung eines "Archivs der Migration": Eine Stelle, die es sich zur Aufgabe macht, die zerstreuten und in Privatsammlungen befindlichen Dokumente und Artefakte zusammenzuführen und systematisch aufzuarbeiten. Ein solches Archiv fungiert als ein Ort, der das marginalisierte Wissen ins Zentrum rückt und Aufmerksamkeit schafft für Fragen wie: Wer sind die Subjekte der Geschichte? Wessen und weshalb wird in Österreich gedacht? Welche Perspektiven werfen MigrantInnen selbst auf Migration?

Eine Transparent- und Plakataktion thematisiert die fehlende Existenz eines solchen Gedächtnisortes. Daneben soll eine Diskussionsveranstaltung das Ziel, ein Wiener "Archiv der Migration" zu etablieren, ins öffentliche Bewusstsein rücken: MigrantInnen sind nicht ohne Geschichte – für ein Archiv der Migration, jetzt!

 

Termine/Orte:

 

Fr, 5.10.: Transparent- und Plakataktion

rund um den Karlsplatz, 1040, und in Wien

 

Fr, 5.10., 19.00: Podiumsdiskussion "Archiv der Migration! Jetzt in Wien!"

Şenol Akkılıç (Die Grünen Wien), Vida Bakondy (Arbeitskreis Archiv der Migration), Ljubomir Bratić (Kampagne "Für ein Archiv der MIgration, jetzt!"), Li Gerhalter (Sammlung Frauennachlässe an der Universität Wien), Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck), Nurten Yılmaz (SPÖ Wien)
Moderation: Nedad Memić (KOSMO)
Begrüßung: Sylvia Mattl-Wurm (Direktorin Wienbibliothek)

Wienbibliothek im Rathaus, Lesesaal, 1010, Rathaus Eingang Lichtenfelsgasse 2, Stiege 6 (Lift), 1. Stock

 

Dokumentation

„Zeitpunkt jetzt nicht verpassen“
von Thomas Müller

Experten wollen Archiv der Migration

Zuwanderung: Historiker fordern Archiv der Migration

Geschichte der Zuwanderung: Aktivisten fordern Archiv der Migration
von Ilona Antal

Warum Österreich endlich ein Archiv der Migration braucht
von Wladimir Fischer

Experten wollen Archiv der Migration

Migration braucht ein Archiv - aber was für eines?
von Dirk Rupnow

Wienwoche: Archiv der Migration | Bleibeführer

Videos

Podiumsdiskussion: Archiv der Migration! Jetzt in Wien! TEIL 1

Podiumsdiskussion: Archiv der Migration! Jetzt in Wien! TEIL 2

Podiumsdiskussion: Archiv der Migration! Jetzt in Wien! TEIL 3

Podiumsdiskussion: Archiv der Migration! Jetzt in Wien! TEIL 4

Podiumsdiskussion: Archiv der Migration! Jetzt in Wien! TEIL 5

Podiumsdiskussion: Archiv der Migration! Jetzt in Wien! TEIL 6

Podiumsdiskussion: Archiv der Migration! Jetzt in Wien! TEIL 7

Kampf um Brösel - Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch

06.10.2012 – 19:30
Haus der Begegnung

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06.10.2012 – 19:30
Haus der Begegnung |

Kampf um Brösel - Das Geld zu wenig, der Preis zu hoch

Kooma

hor 29 novembar

Ist das noch Kampf oder schon Überleben? Bei einem Liederabend werden ausgewählte Stücke zum Besten gegeben, die von Geld und Konflikt handeln – von Menschen, die unter prekären Bedingungen arbeiten, leben, agieren. Sie geben den Songs eine neue Perspektive, verleihen ihnen eine andere Bedeutung oder aber erzeugen Widersprüche.

Zur Verhandlung stehen dabei nicht nur materielle Ressourcen, sondern auch kulturelle, soziale und politische Teilhabe – und damit die Frage von Verteilungsstrukturen und gesellschaftlichen Ein- und Ausschlüssen. In diesem Sinne geht es weniger darum, den bestehenden Kuchen aufzuteilen als jene Kämpfe in den Blick zu nehmen, die rund um die "Brösel" stattfinden: Wenn das Ganze ein Spiel ist, soll es von hier an nicht mehr nur um den Hauptgewinn gehen, sondern um die Spielregeln.

"Brösel" bedeutet im Wienerischen auch: Schwierigkeiten, Troubles, Konflikt. Im Titel "Kampf um Brösel" steckt also auch eine Aufforderung: Kämpft um und für den Konflikt! 

 

Termine/Orte:

 

Sa, 6.10. 19.30: Performance von HOR 29 NOVEMBAR im öffentlichen Raum

Fritz-Grünbaum-Platz, Flakturm Esterházypark, 1060 (pünktlicher Beginn!)

um 20:00: Liederabend "Kampf um Brösel"

mit Abfallberaterinnen MA 48, Claudia Unterweger, Heidi Gross, Marty Huber, Stanley Walker, Irene & Norma Wotruba, Hor 29 Novembar, Sü-Vaal, Vlada Divljan,  Denice Bourbon, Tony Wegas, EsRap u.a.

Haus der Begegnung, 1060, Otto-Bauer-Gasse 7 (pünktlicher Beginn!)

 

Dokumentation

Songbook 

Videos

Liederabend "Kampf um Brösel - Das Geld ist zu wenig, der Preis zu hoch!" TEIL 1

Liederabend "Kampf um Brösel - Das Geld ist zu wenig, der Preis zu hoch!" TEIL 2

Liederabend "Kampf um Brösel - Das Geld ist zu wenig, der Preis zu hoch!" TEIL 3

Liederabend "Kampf um Brösel - Das Geld ist zu wenig, der Preis zu hoch!" TEIL 4

Liederabend "Kampf um Brösel - Das Geld ist zu wenig, der Preis zu hoch!" TEIL 5

 

Abschlussfest WIENWOCHE 2012

06.10.2012 – 22:30
Marea Alta

06.10.2012 – 22:30
Marea Alta

Abschlussfest WIENWOCHE 2012

 

Abschlussfest WIENWOCHE 2012 am 6.10.2012

22h30 Marea Alta, Gumpendorferstrasse 28, 1060

mit DJs: Chilo Eribenne, maxipanic, DJ MG im Anschluss an den Liederabend Kampf um Brösel von KOOMA

partner 2012

partner 2012

Gefördert aus den Mitteln der Stadt Wien

http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/

Unsere Kooperationspartner_innen: