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    DOLCE FAR NIENTE

    Leben jenseits kapitalistischer Produktion

    Freitag, 22. September – Sonntag, 1. Oktober 2017

    (C) Toledo y Dertschei / WIENWOCHE unter Verwendung eines Bildes von Natalie Deewan

    Die sechste Ausgabe des Kulturfestivals WIENWOCHE findet von 22. September bis 1. Oktober 2017 in Wien statt. Unter dem Motto „DOLCE FAR NIENTE“ setzt WIENWOCHE 2017 die sozialen Folgen der kapitalistischen Produktionsweise auf die Agenda, spielt mit möglichen Alternativen und fragt nach neuen, visionären Arbeitskulturen, die auf ein Leben und Arbeiten in – geteilter – Freude abzielen.

    WIENWOCHE 2017 erforscht in künstlerischen, aktivistischen, wissenschaftlichen und soziokulturellen Versuchsanordnungen das Themenfeld Arbeit: ihre Zukunft, ihre Um- und Neuverteilung, ihre Vermeidung oder die an sie geknüpften Gebote und Verbote. Zehn Tage lang verkündet WIENWOCHE das „süße Nichtstun“ in der Stadt, frönt dem Müßiggang, hält die Menschen von ihrer Arbeit ab – und arbeitet intensiv daran, Arbeit von ökonomischen Regimen zu entkoppeln.

    Das Thema wurde dieses Jahr von einem immer wieder in der Stadt auftauchenden Graffiti inspiriert, das ein Plädoyer linker, sozialer Bewegungen auf den Punkt bringt: „Morgen mach ich blau“. Das ist keine simple Aufforderung, am nächsten Tag einfach nicht zu arbeiten – es ist eine politische Forderung nach einer anderen Gesellschaft, in der Arbeit nicht Zwang und Spaltung bedeutet. Anstatt Arbeit zu fetischisieren, was letztlich zum Burn-out führt, verlangt dolce far niente danach, Arbeit und Zeit zu revolutionieren.

    Die sechste Ausgabe des WIENWOCHE-Festivals und seine insgesamt 14 Projekte suchen ... Arbeit: wann wir wollen, wie wir wollen und wie wir können. Schließt euch der Bewegung für ein dolce far niente an, anstelle jener für Privateigentum, für eine geldgetriebene Wirtschaft und Lohnarbeit! Fühlt euch eingeladen, egal ob ihr legal oder illegalisiert arbeitet, ungeachtet eurer Fähigkeiten oder gesellschaftlichen Behinderungen, unabhängig von euren Sprachkenntnissen, und ganz egal ob ihr langsam oder schnell arbeitet!

    Nataša Mackuljak und Ivana Marjanović
    Leitungsteam WIENWOCHE seit 2016

    Das Bild wurde gemeinsam von WIENWOCHE, Senay Mohamed und Annalisa Cannito gestaltet.
     

    Über WIENWOCHE

    WIENWOCHE ist ein Wiener Festival, das mit der Verschmelzung von kreativen Praktiken und Aktivismus experimentiert: in unterschiedlichen Größen und Formaten sowie von verschiedenen Seiten der Kunst und sozialer Bewegungen. WIENWOCHE findet seit 2012 jedes Jahr im September statt. Das Festival versteht Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Debatten – mit dem Ziel, diese sichtbar zu machen und voranzutreiben. WIENWOCHE möchte die Grenzen künstlerischer und kultureller Praxen erweitern und diese für alle in der Stadt lebenden sozialen Gruppen zugänglich machen.

    Träger des Kulturprojekts WIENWOCHE ist der 2011 gegründete Verein zur Förderung der Stadtbenutzung. Sein Ziel ist es, die Entwicklung gesellschaftspolitischer und kultureller Handlungsräume für künstlerische, soziokulturelle und zivilgesellschaftliche Akteur_innen – auch im Sinne einer Rückeroberung städtischen öffentlichen Raumes – zu fördern. Der Verein beruft die künstlerische Leitung und Geschäftsführung von WIENWOCHE.


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