WienWoche

newsletter

 
  • menu
  • Harmonija, na ja ... – WIENWOCHE mit produktiven Störungen

    WIENWOCHE vom 18. September bis 3. Oktober 2015

    www.facebook.com/wienwoche
    www.twitter.com/wienwoche
    www.flickr.com/wienwoche
    www.youtube.com/wienwocheorg

    "Der Konflikt ist der wesentliche Kern einer freien und offenen Gesellschaft", schrieb der US-amerikanische Bürgerrechtler Saul Alinsky 1971 in seinem Buch "Rules for Radicals". An diesem Punkt setzt WIENWOCHE 2015 mit "Harmonija, na ja ..." an. Störungen müssen her, und zwar nicht um des Störens willen. Wer das Heute hinterfragt, den Alltag und die Wünsche, das Jetzt und die Utopie, muss die unheimlich gewordene Harmonie unterbrechen und neu verhandeln.

    Nicht einverstanden sein, anecken, dazwischenfunken, Sand ins Getriebe streuen, entgegentreten, durchkreuzen, behindern. Und gleichzeitig: entdecken, fantasieren, erfinden, vorausdenken, planen, organisieren, eingreifen. Letztlich Wege finden, um Demokratie, Frieden, Gleichheit und Wohlstand miteinander zu teilen, also: stören, um zu verändern!

    Von 18. September bis 3. Oktober 2015 setzen 17 Projekte ganz in diesem Sinne auf Ruhestörung und legen sich mit dem allzu kompromissbereiten "goldenen Mittelweg" als scheinbarer Rettungsgasse der gesellschaftlichen Harmonie an. Denn: "Diri harmonia nai mrni harmonia!" (Romanes für "Deine Harmonie ist nicht meine Harmonie!"). 17 Projekte, die Mehr- statt Eindeutigkeit sichern, Mut statt Angst machen, Vision statt Stolz anpreisen und Veränderung statt Abwehr vorantreiben. Handlungsanweisungen aus den Erinnerungen an die Vergangenheit genauso wie aus den Archiven der Zukunft, Denkanstöße und Denkmäler für Widersprüche und Widerreden. 

    So heißt es ab 18. September: Hinaus aus den Pseudo-Wohlfühlzonen, hinein ins Getümmel! Lassen Sie sich nicht stören, stören Sie lieber mit!

    Für das Team von WIENWOCHE
    Can Gülcü und Radostina Patulova