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WIENWOCHE ist ein Kulturprojekt, das im Herbst 2012 (21. September bis 7. Oktober 2012) erstmals stattfinden und kostenlos zugänglich sein wird. WIENWOCHE möchte die Grenzen künstlerischer und kultureller Praxen erweitern und diese für alle in der Stadt lebenden sozialen Gruppen zugänglich machen. WIENWOCHE versteht Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische und kulturelle Debatten – mit dem Ziel, diese sichtbar zu machen und voranzutreiben.

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statement

statement

von Petja Dimitrova, Can Gülcü, Radostina Patulova

Wir verstehen Kulturarbeit als ein Einmischen in gesellschaftliche, politische, kulturelle Auseinandersetzungen – mit dem Ziel, diese sichtbar zu machen und voranzutreiben: An Schauplätzen, an denen in Unsichtbarkeit gedrängte Geschichten erzählt werden. In Auseinandersetzungen, in denen unterschiedliche Erfahrungen und Wissen aufeinander treffen und solidarisch verhandelt werden. Durch Projekte, in denen alternative Modelle des Zusammenlebens und -handelns sichtbar werden.

Ein Kulturprojekt wie WIENWOCHE zu organisieren heißt für uns, die Stadt nicht als „Unternehmen Stadt“ zu begreifen. Wir wollen vielmehr die unterschiedlichen Räume darin für Diskussionen, Auseinandersetzungen sowie gemeinsame Entscheidungsfindungen öffnen und ihre Zugänglichkeit für verschiedene soziale Gruppen erweitern. Mit WIENWOCHE sind wir auf der Suche nach Praxen und Erfahrungen, die die Auseinandersetzung mit der Stadt als Lebensraum für Alle ernst nehmen, gesellschaftliche und politische Verhältnisse hinterfragen und Veränderungsmöglichkeiten aufgreifen. Nicht zuletzt wollen wir die Grenzen künstlerischer, kultureller, aktivistischer oder politischer Praxen ein Stück weit auflösen und gemeinsam anhand experimenteller Arbeitsweisen und spartenübergreifender, kollektiver Projekte neue Wechselbeziehungen mit verschiedenen Öffentlichkeiten der Stadt eingehen.

Uns verbindet eine Geschichte von gemeinsamer Arbeit in unterschiedlichen Feldern – von Kultur- über Bildungsarbeit bis hin zum politischen Aktivismus. Darin beanspruchen und erarbeiten wir in transdisziplinären, gemeinschaftlichen Prozessen einen emanzipativen gesellschaftlichen Standpunkt: wir arbeiten an/in diesen Praxen, die gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus sind, die Ausbeutung nicht weiter geben und solidarische Lösungen fordern. Solche Zugänge wollen wir mit WIENWOCHE stärken und unterstützen.

Ausgangspunkt: Wien ist anders?! Wien soll anders werden!

Wien wirbt gerne mit Tradition, Gemütlichkeit, Multikulti-Flair auf Märkten und Kreativität in Grätzeln. Während dessen schreiben sich gesellschaftliche Verhältnisse auch jenseits der Glückseligkeit von Tourismusbroschüren in den urbanen Raum ein. Keine Elendsquartiere bedeuten noch nicht die Abwesenheit von Armut, Arbeitslosigkeit oder Ausschlüssen: Wien ist mehr und mehr durchzogen von Verdrängung und Gentrifizierung, diskriminierenden Strukturen, prekären Arbeits- und kaum leistbaren Wohnverhältnissen.

Jedoch ist die Stadt auch ein Ort, an dem sich transnationale und transkulturelle Räume mit eigenem Wissen, eigener Geschichtsschreibung und selbstbestimmten Lebensweisen bilden. Sie ist nicht nur ein Marktplatz, der regiert, verwaltet und kontrolliert wird und an dem Wissen und Information feilgeboten werden. Die Geschichte der Stadt ist auch eine Geschichte von Organisierung, Selbstermächtigung und Widerständen. Weder ist sie nur in offiziellen Chroniken nachzulesen, noch erzählen Gegengeschichten nur von Ausschlüssen, Ausbeutungen und Vereinnahmungen. Der städtische Raum wird auch von seinen Bewohner_innen vereinnahmt, reorganisiert und gestaltet, er ist nicht nur eine Abfolge von verwalteten Örtlichkeiten.

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schwer
punkte

ausgehend von diesen überlegungen konzipieren wir WIENWOCHE 2012 anhand dreier schwerpunkte und folgenden fragestellungen:

regiert werden agieren

Was heißt es unter aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen gemeinsam aktiv zu werden und was kann das bewirken? Wie erfinden wir uns neu, wenn wir vermeintliche Selbstverständlichkeiten, sei es des Konsums, des Geschlechts oder der Grenzen hinterfragen und hinter uns lassen? Welches Verhältnis bauen wir zur Sprache auf, wenn wir sie als nicht festgelegt, sondern viel mehr als von uns veränderbar begreifen? Welche wären unsere Wünsche an unsere Arbeitsplätze, wenn uns nicht die nächste Arbeitslosigkeit bedrohen würde?

geschichte lesen neu schreiben

Wer darf sich, wie in Geschichte einschreiben, und wer soll sie um- und neu schreiben können? Welche Akteur_innen rücken dabei in den Vordergrund und welche dürfen sich mit einem Schattenspiel zufrieden geben? Was wird wann sichtbar gemacht und was wird verschleiert – welche und wessen Argumente zählen dabei? Welche Interpretationen werden anerkannt und von wem? Wer schreibt Geschichte aus welcher Perspektive? Und nicht zuletzt: Wie schaut eine selbstgemachte und selbsterzählte Geschichte aus und wie verändert sie ihre Protagonist_innen und die Gesellschaft?

raum verwalten umverteilen

Wer ist in den öffentlichen und halböffentlichen Räumen der Stadt vertreten, wem sind sie zugänglich, wer darf sich diese aneignen oder nützen? Wie kann öffentlicher Raum als gemeinsames Gut der Ökonomisierung und Privatisierung entzogen werden? Wie kann er von seinen Nutzer_innen kollektiv gestaltet und erweitert werden, wie werden dabei Freiräume erkämpft? Welche Orte sind gegenwärtige Brennpunkte von Auseinandersetzungen um Teilhabe an städtischem Raum? Wie können sich Kulturprojekte in den öffentlichen Raum einschreiben, ohne an der Aufwertung von Stadtgebieten durch neoliberale Standortlogik mitzumachen? Worin bestehen die Möglichkeiten des politischen Handelns im öffentlichen Raum?

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wann
wo

wann und wo wird WIENWOCHE 2012 stattfinden?

2012 wird WIENWOCHE als ein zweiwöchiges Kulturprojekt vom 21. September bis 7. Oktober stattfinden. Über die Frage, wo die unterschiedlichen Projekte von WIENWOCHE stattfinden, werden wir in Zusammenarbeit mit den Teilnehmer_innen in der Projektentwicklungsphase im Frühjahr entscheiden. Dabei spielt für uns die Auseinandersetzung mit symbolischen und realen Bedeutungen bestimmter Orte in Wien eine große Rolle – viel mehr als die Unterscheidung zwischen vermeintlichen Zentren und Peripherien. Diese können Stätten der so genannten Hochkultur, selbstorganisierte Räume oder der öffentliche Raum sein.

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wer
wie

mit wem und wie wollen wir an WIENWOCHE arbeiten?

Zum einen werden wir Akteur_innen, deren Teilnahme wir für besonders notwendig erachten, einladen, ihre bisherigen Erfahrungen in WIENWOCHE hineinzutragen. Darüber hinaus wird sich WIENWOCHE ab Anfang Februar mit einer öffentlichen Ausschreibung an Personen, Gruppen und Initiativen aus breiten gesellschaftlichen Feldern richten: an all jene, die sich mit den jeweiligen Projektschwerpunkten anhand politischer, aktivistischer, theoretischer oder künstlerischer Arbeit auseinandersetzen.

Der Projektfindungsprozess wird sich von Anfang Februar bis Mitte April erstrecken.

Details unter Ausschreibung

Für uns ist ein zentraler Aspekt von WIENWOCHE, dass Projekte von Anfang an in kollektiven Arbeitsprozessen (z.B. in Arbeitsgruppen, in denen verschiedene Teilnehmer_innen zusammenarbeiten) erarbeitet werden. Kollektivität eröffnet für uns einen Handlungsraum, in dem Verhandlungen stattfinden, Positionen aufeinander treffen, neue Wege der Artikulation gesucht werden, aber auch Solidarität aufkommt und ungeahnte Lösungsansätze gefunden werden. Diese wollen wir mit WIENWOCHE als ein Gegenmodell zu neoliberal-individualisierten Strukturen, in denen Gemeinschafts- und Kollektivwissen ausgebeutet beziehungsweise individuell angeeignet wird, sichtbar machen.

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öffentliche beiratssitzung
am 13.4.

öffentliche beiratssitzung am 13.4.

Das Leitungsteam von WIENWOCHE wird am 13.4.2012 mit Unterstützung von Amina Handke, Isa Rosenberger und Rubia Salgado sowie von Vertreter_innen des Vorstands vom Verein zur Förderung der Stadtbenutzung (Trägerverein von WIENWOCHE) eine Vorauswahl unter den Einreichungen treffen. Die Sitzung findet zwischen 9:00 und 17:00 in den Räumlichkeiten von WIENWOCHE in der Stuwerstraße 25 im zweiten Bezirk statt und ist öffentlich zugänglich.

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auswahl
prozess

auswahlprozess WIENWOCHE 2012

WIENWOCHE hat erfreulicherweise ca. 215 Einreichungen erhalten. Diese unerwartet hohe Anzahl stellte uns vor die Aufgabe, einen praktikablen Modus zu finden, um in einer eintägigen Beiratssitzung eine Vorauswahl von 40 Positionen gestalten zu können. Aufgrund dieser konkreten Situation wird es nicht möglich sein, über jede Einzelne der Einreichungen zu diskutieren. Wir wollen aber genügend Zeit für alle Einreichungen einräumen, bei denen Diskussionsbedarf besteht und fanden zu folgendem Modus der Entscheidungsfindung:

Die Beiratsmitglieder (Unabhängige Expert_innen, Leitungsteam, Vorstandsmitglieder) geben der Moderatorin der Sitzung, Martina Pfingstl, jeweils max. 40 Einreichungen bekannt, die sie als Teilnehmer_innen von WIENWOCHE empfehlen und über die sie diskutieren wollen. Über die Einreichungen, bei denen es bei keinem der Mitglieder Diskussionsbedarf gibt, wird in der Sitzung nicht gesprochen. Das Ziel der Beiratssitzung ist, gemeinsam eine Vorauswahl über max. 40 Einreichungen zu treffen. Mit diesen vorausgewählten Einreicher_innen wird das Leitungsteam bis Anfang Mai Gespräche führen und die endgültige Auswahl (ca. 21 Positionen) im Anschluss daran treffen.

Das Leitungsteam wird nach der Sitzung (ca. 17:00) für etwaige Fragen zur Verfügung stehen.

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neue faq's online!

faq

Wie werden die Arbeitsgruppen gebildet?

Wie in der Ausschreibung beschrieben, ist WIENWOCHE auf der Suche nach der Beschreibung der eigenen Praxen, Erfahrungen, Arbeitsweisen und -bereiche und vor allem deren Bezüge zu einem der drei Schwerpunkte von WIENWOCHE. Z.B. wenn sich eine Gruppe in ihren Praxen mit dem öffentlichen Raum in der Stadt auseinandersetzt, in der Einreichung auf den Bezug dieser Praxen zum Themenschwerpunkt „raum verwalten umverteilen“ hinweist oder eine diesbezügliche Projektidee beschreibt, dann würde diese Gruppe, sofern sie ausgewählt wird, in der Arbeitsgruppe mit dem Schwerpunkt „raum verwalten umverteilen“ gemeinsam mit anderen Akteur_innen, die sich ebenfalls für diesen Themenbereich interessieren, an der Realisierung von Projekten arbeiten.

Aus wie vielen Teilnehmer_innen werden Arbeitsgruppen bestehen?

Es wird bei WIENWOCHE pro Schwerpunkt jeweils eine Arbeitsgruppe mit sechs bis acht Positionen geben. Mit Position sind sowohl Einzelpersonen, als auch Gruppen oder Initiativen gemeint. Es ist also möglich, dass mehrere Vertreter_innen einer Gruppe an der Arbeit in den Gruppen teilnehmen. Diese Zahl sollte allerdings nicht drei Personen nicht übersteigen, damit einerseits die Gruppen arbeitsfähig bleiben und andererseits alle, die an Projekten für WIENWOCHE arbeiten, so angemessen wie möglich bezahlt werden können. Dabei ist es durchaus möglich, dass unterschiedliche Vertreter_innen einer Gruppe zu verschiedenen Zeitpunkten an den Arbeitsgruppen teilnehmen.

Wie werden die Positionen ausgewählt?

In einer öffentlichen Sitzung Ende März (Termin wird noch bekanntgegeben) wird das Leitungsteam von WIENWOCHE mit Unterstützung und Beratung von Vertreter_innen des Vorstands vom Verein zur Förderung der Stadtbenutzung (Trägerverein von WIENWOCHE) sowie unabhängigen Expert_innen eine Vorauswahl treffen. Anschließend führt das Leitungsteam Gespräche mit den dabei ausgewählten Bewerber_innen und nimmt die Endauswahl vor.

Müssen Teilnehmer_innen über die ganze Projektperiode von Ende April bis Oktober in Wien sein?

Die Projekte für WIENWOCHE sollen zwischen Ende April und Oktober 2012 in Arbeitsgruppen besprochen, entwickelt und realisiert werden. D.h. Teilnehmer_innen sollten die Möglichkeit haben, an diesen Treffen regelmäßig teilzunehmen, vor allem in der intensiven Anfangs- und Endphasen der Projekte. Das bedeutet nicht, dass Teilnehmer_innen über die gesamte Dauer permanent in Wien sein müssen.

Finden alle Projekte in Wien statt? Können Ausgaben für Reise und Unterkunft für Teilnehmener_innen übernommen werden?

Wie in der Ausschreibung beschrieben sollen die Projekte bei WIENWOCHE einerseits einen Wien-Bezug haben und in Wien realisiert werden, zum anderen sollten die Teilnehmer_innen die Möglichkeit haben, regelmäßig an der Gruppenarbeit teilzunehmen, welche zwischen April und Oktober 2012 stattfinden wird. Budgets für Unterkunft und Reisekosten sind aufgrund dieser langen Entwicklungsphase nicht vorgesehen.

Womit soll ich mich bei WIENWOCHE bewerben? Kann ich mich ohne fertiges Projektkonzept bewerben?

Ja. WIENWOCHE ist nicht unbedingt auf der Suche nach fertigen Projektkonzepten, sondern nach der Darstellung der bisherigen Praxen, deren Bezug zu einem der Projektschwerpunkte und gegebenenfalls nach diesbezüglichen Projektideen, die während WIENWOCHE in die Arbeitsgruppen eingebracht und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Teilnehmer_innen des Kulturprojekts (weiter-)entwickelt, ausgearbeitet und realisiert werden sollen. Dabei sollen nicht unbedingt jeweils ein Projekt pro Arbeitsgruppe entstehen, sondern mehrere kleinere und größere, eben auch mit unterschiedlichen Mitteln, in unterschiedlichen Formaten und an unterschiedlichen Orten.

Kann ich das Projekt, an dem ich gerade arbeite, bei WIENWOCHE einreichen?

Sie können sich mit einem Projekt bei WIENWOCHE bewerben, sobald dieses einen Bezug zu einem der drei Schwerpunkte hat und Sie grundlegend Interesse daran haben und dazu bereit sind, das Projekt in einem kollektiven Aushandlungsprozess weiter zu entwickeln.

Wie viele Projekte wird es geben? Realisieren die drei Arbeitsgruppen insgesamt drei Gemeinschaftsprojekte?

Der Fokus von WIENWOCHE liegt darauf, dass in den Arbeitsgruppen kollektive Entscheidungsfindungen und Arbeitsprozesse stattfinden und Themen sowie Ideen gemeinsam besprochen, diskutiert, entwickelt und realisiert werden. Dabei steht es Arbeitsgruppen frei, darüber zu entscheiden, auf welcher Weise sie, in welchen unterschiedlichen Konstellationen, an welchen Projekten arbeiten. Falls die Teilnehmer_innen einer Arbeitsgruppe sich alle zusammenschließen und gemeinsam an einem großen Projekt arbeiten wollen, ist das genauso möglich, wie wenn durch die Zusammenarbeit mehrerer kleinerer Gruppen kleinere und größere Projekte mit unterschiedlichen Formaten an unterschiedlichen Schauplätzen stattfinden.

Kann ich mich mit einem Einzelprojekt bewerben und dieses unabhängig von den Arbeitsgruppen ausführen?

WIENWOCHE ist auf der Suche nach Arbeitsweisen und Zugängen, welche das Gemeinsame und Kollektive in den Vordergrund stellen. Es ist natürlich klar, dass sich Zugänge auf individuelle Erfahrungen, Begehren, Fähigkeiten, Netzwerke, Wissen usw. beziehen. Nichtsdestotrotz interessiert WIENWOCHE aber der Prozess, indem dieses „Individuelle“ kollektiv bearbeitet bzw. aufeinander in Bezug gesetzt wird. Von besonderem Interesse sind für WIENWOCHE daher die unterschiedliche Perspektiven UND die Möglichkeit beziehungsweise der Versuch ihrer Verlinkung. Deswegen möchte WIENWOCHE vermeiden, dass Teilnehmer_innen unabhängig von anderen exklusiv an ihren Einzelprojekten arbeiten.

Welche Budgets stehen Arbeitsgruppen zur Verfügung? In welchem Umfang und auf welcher Basis werden Teilnehmer_innen entlohnt?

Arbeitsgruppen stehen je nach Teilnehmer_innenzahl zwischen ca. 55.000 und 66.000 Euro zur Verfügung. Ca. 30-35% dieser Summen sollen für Honorare der Teilnehmer_innen verwendet werden, d.h. pro Teilnehmer_in werden Honorare zwischen ca. 2500 (für Einzelpersonen) und ca. 3500 (für Gruppen) auf Werkvertragsbasis ausbezahlt. Die restliche Summe soll für Produktionskosten verwendet werden, eine genauere Budgetierung der unterschiedlichen Projekte wird in Zusammenarbeit von den Arbeitsgruppen und dem Leitungsteam erstellt.

Wird die Arbeitssprache in den Gruppen ausschließlich Deutsch sein?

Nein, muss nicht sein. Die Teilnehmer_innen sollen sich auf eine gemeinsame Sprache einigen, die alle beherrschen. Falls das nicht möglich ist, soll auf unterschiedliche Formen informeller Übersetzung (wie z.B. Flüsterübersetzungen) zurückgegriffen werden.

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ausschrei
bung

ausschreibung

2012 liegen das Historische, Politische und Urbane der Stadt im Fokus des Projekts. Die drei Schwerpunkte sind: Agieren, Geschichte neu schreiben und Raum umverteilen. Dabei will WIENWOCHE Arbeitsweisen stärken, die alternative und kollektive Modelle des Zusammenarbeitens abseits von individualistischen Zugängen erproben.

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schwer
punkte

schwerpunkte WIENWOCHE 2012

regiert werden agieren

Was heißt es unter den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Bedingungen gemeinsam aktiv zu werden und was kann das bewirken? Welche Lebensmodelle können wir entwickeln, wenn wir Zwänge des Konsums, Geschlechts oder der Grenzen hinter uns lassen wollen? Welche wären unsere eigenen Wünsche an unsere Arbeitsplätze, wenn uns nicht die nächste Arbeitslosigkeit bedrohen würde?

geschichte lesen neu schreiben

Wer schreibt Geschichte aus welcher Perspektive? Wer darf sich in Geschichte einschreiben und wie? Was wird, wann sichtbar gemacht und was wird verschleiert? Welche Sichtweisen auf Geschichte werden anerkannt und von wem? Wie schaut eine selbstgemachte und selbsterzählte Geschichte aus und wie verändert sie die Gesellschaft?

raum verwalten umverteilen

Wem gehören die öffentlichen und halböffentlichen Räume der Stadt? Wem sind sie zugänglich, wer darf sich diese aneignen oder nützen? Wie kann öffentlicher Raum als gemeinsames Gut der Ökonomisierung und Privatisierung entzogen werden? Wie können städtische Räume von ihren Nutzer_innen kollektiv gestaltet und erweitert werden, wie werden dabei Freiräume erkämpft?

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einreichung

einreichung für WIENWOCHE 2012

Wir suchen irritierende und kontroversielle, poetische und politische, kritische und utopische Positionen, die Auseinandersetzungen mit der Stadt als Lebensraum für Alle ernst nehmen, gesellschaftliche und politische Verhältnisse hinterfragen und Veränderungsmöglichkeiten aufgreifen. WIENWOCHE lädt Einzelne, Gruppen oder Initiativen ein, sich mit der Beschreibung der eigenen Arbeit, Themen, Erfahrungen für die Teilnahme zu bewerben, um gemeinsam mit anderen Personen und Gruppen in kollektiven Prozessen Projekte im Rahmen von WIENWOCHE zu realisieren. Wir suchen Alle, die sich mit den Projektschwerpunkten anhand kultureller, politischer, sozialer, aktivistischer, theoretischer oder künstlerischer Arbeit auseinandersetzen.

Einzureichen sind max. 10 Seiten:

  • Beschreibung der eigenen Praxen, Erfahrungen, Arbeitsweisen und -bereiche und deren Bezüge zu einem der drei Schwerpunkte von WIENWOCHE. Es müssen keine konkreten Projektbeschreibungen oder -konzepte eingereicht werden.
  • Selbstdarstellung der Bewerber_innen und Beschreibung bisheriger Tätigkeiten
  • Kurzfassung der Einreichung (max. 500 Zeichen)

Einreichungen ausschließlich per E-Mail bis zum 18. März an: ausschreibung@wienwoche.org

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auswahl

wie erfolgt die auswahl?

Vorstand und künstlerische Leitung von WIENWOCHE unternehmen mit Unterstützung eines unabhängigen Beirates, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen kommen, eine Vorauswahl in einer öffentlichen Sitzung. Die künstlerische Leitung führt weitere Gespräche mit den dabei ausgewählten Bewerber_innen und gestaltet darauffolgend das Programm. Alle programmatischen Entscheidungen erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges.

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projekte

wie werden projekte realisiert?

Die Projekte für WIENWOCHE sollen in drei bis fünf Arbeitsgruppen realisiert werden. Dabei entwerfen und entwickeln die ausgewählten Teilnehmer_innen von April bis zum Beginn von WIENWOCHE kollektiv verschiedene Projekte mit Bezug auf den jeweiligen Schwerpunkt. Die Arbeitsgruppen sollen Teilnehmer_innen einen Rahmen bieten, in dem sie gemeinsam arbeiten, nachdenken, lernen, diskutieren, ausprobieren, verhandeln und solidarische Lösungen finden.

Pro Schwerpunkt steht ein Gesamtbudget von maximal 70.000 Euro zur Verfügung, wobei die jeweiligen Projektbudgets von den Arbeitsgruppen in Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung und Geschäftsführung von WIENWOCHE erstellt, vertraglich geregelt und verwaltet werden.

Ungefähr ein Drittel der Projektbudgets soll als Honorare an die Teilnehmer_innen zur Verfügung stehen, die restlichen zwei Drittel sollen als Produktionsbudgets verwendet werden. Zusätzlich stehen Mittel für beispielsweise projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Rahmenprogramm oder für über die Gruppenarbeit hinausgehende Formate bereit. Die Projekte werden im Herbst 2012 während WIENWOCHE der Öffentlichkeit präsentiert.

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kriterien

rahmenbedingungen/kriterien

  • Bewerber_innen sollten Interesse an gemeinsamen Arbeitsprozessen und kollektiver Umsetzung von Projekten haben.
  • Die Projekte sollen in Wien stattfinden und über einen lokalen Bezug verfügen.
  • Die Projekte sollen sich inhaltlich mit den drei Schwerpunkten von WIENWOCHE auseinandersetzen.
  • Die Projekte sollen geschlechtersensible Herangehensweisen bei der Durchführung berücksichtigen.
  • Die Projektarbeit und die Projekte sollen gesellschaftliche Ausschlussmechanismen nicht wiedergeben.
  • Die ausgewählten Teilnehmer_innen bzw. Arbeitsgruppen müssen ihre Projekte im Rahmen von WIENWOCHE realisieren und zwischen 21. September und 7. Oktober 2012 präsentieren.
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fakten

wer kann einreichen?

Einreichen können Einzelpersonen, unabhängige Kulturinitiativen, Vereine und Kollektive (unabhängig von Beruf, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit).

Deadline & Termine

Die Ausschreibung beginnt am 3. Februar 2012 und die Einreichfrist endet am 18. März 2012.

Einreichungen ausschließlich per E-Mail an: ausschreibung@wienwoche.org

Gespräche mit den vorausgewählten Bewerber_innen:
zwischen 2.4. - 15.4.2012
Endauswahl und Benachrichtigung: bis 20.4.2012
Bildung der Arbeitsgruppen: ab 23.4.2012

Kontakt

Individuelle Anfragen sind jederzeit möglich, bitte per Mail an:
office@wienwoche.org

In Kürze wird hier auf der Website darauf aufbauend ein FAQ veröffentlicht.

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künstlerische leitung & geschäftsführung

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petja dimitrova

petja dimitrova

lebt als Künstlerin in Wien. Praxis zwischen bildender Kunst, politischer und partizipativer Kulturarbeit. Lehrt an der Akademie der bilden- den Künste Wien, ist Vorsitzende der IG Bildende Kunst, Redaktionsmitglied von „Kulturrisse – Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik“, sowie Mitglied von „Netzwerk Kritische Migrationsforschung und Grenzregime“. Mitherausgeberin (mit Carla Bobadilla, Nilbar Güreş, Agnes Achola und Ste- fania Del Sordo) von „Migrationsskizzen: Postkoloniale Verstrickungen, anti- rassistische Baustellen“. Sie ist Mitglied der Initiative 1.März – Transnationaler Migrant_innenstreik.

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can gülcü

can gülcü

lebt als Künstler in Wien, lehrt an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Karl-Franzens-Universität Graz. Praxis zwischen bildender Kunst und politisch-partizipativer Kulturarbeit. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Fragestellungen bezüglich gesellschaftlicher, politischer und sozialer Machtverhältnisse. Autor (mit Lorenz Aggermann und Eduard Freudmann) von „Beograd Gazela – Reiseführer in eine Elendssiedlung“. Er ist Mitglied der Initiative 1.März – Transnationaler Migrant_innenstreik.

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radostina patulova

radostina patulova

lebt als Kulturwissenschafterin in Wien. Vielseitiges Schaffen an der Schnittstelle von politischer Kulturarbeit, Antirassismus, Migration und Aktivismus. Mitherausgeberin (zusammen mit Sylvia Köchl und Vina Yun) von „fields of TRANSFER. MigrantInnen in der Kulturarbeit“, Redaktionsmitglied von „Kulturrisse – Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik“ und von „www.migrazine.at – online Magazine vo Migrantinnen für alle“ sowie Vorstandsmitglied der IG Kultur Österreich. Sie ist Mitglied der Initiative 1.März – Transnationaler Migrant_innenstreik.

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verein

verein zur förderung der stadtbenutzung

Der Verein zur Förderung der Stadtbenutzung wurde 2011 als Träger für das neue Kulturprojekt WIENWOCHE gegründet. Die Entwicklung und Förderung gesellschaftspolitischer und kultureller Handlungsräume für künstlerische, soziokulturelle und zivilgesellschaftliche Akteur_innen – auch im Sinne einer Rückeroberung städtischen öffentlichen Raumes – soll dabei im Zentrum der Aktivitäten stehen.

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transparenz
verein
barung

transparenzvereinbarung

Der Verein hat sich in einer Transparenzvereinbarung mit den Grünen Wien, auf deren Initiative das Kulturprojekt zurückgeht, zu nachvollziehbaren Aus- wahlprozessen sowie zur Veröffentlichung der Verwendung von Subventionsmittel verpflichtet.

Transparenzvereinbarung [ download ]

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luisa ziaja

luisa ziaja

Obfrau

Kuratorin, Autorin, Lektorin. Ausstellungsprojekte zum Verhältnis von zeitge- nössischer Kunst, Gesellschaft und Zeitgeschichte u.a. Recollecting. Raub und Restitution (2008/2009, MAK Wien, mit A. Reininghaus) und Verborge- ne Geschichte/n – remapping Mozart (Wiener Mozartjahr 2006, mit L. Bratic, A. Johnston-Arthur, L. Ponger, N. Sternfeld). Luisa Ziaja ist im Kernteam des Diskursnetzwerks schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis und seit 2006 Co-Leiterin des postgradualen Lehrgangs ecm für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sie publiziert regel- mäßig in Katalogen, Sammelbänden und Zeitschriften zu zeitgenössischer künstlerischer und kuratorischer Praxis, Kunst- und Ausstellungstheorie.

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markus wailand

markus wailand

Obfrau-Stellvertreter

Regisseur, Autor und Produzent von Dokumentar-, Kurz- und TV-Filmen. 1992–99 Kunstkritiker und Kulturredakteur der Wiener Stadtzeitung Falter. 1999–2001 Redakteur, Moderator und Gestalter bei der ORF-Kultursendung Kunststücke. 2001–04 freier Filmemacher in New York. Kurator von Kunst- projekten im öffentlichen Raum. Mitinitiator politisch-aktivistischer Kollekti- ve. Lebt in Wien. Mitgründer der Wiener Filmproduktionsfirma pooldoks.

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marissa lôbo

marissa lôbo

Schriftführerin

Studium der Geschichte in Bahia, Brasilien, lebt seit elf Jahren in Europa, zuerst in Italien, Portugal und nun in Österreich. Sie arbeitet im Kulturbereich vom Verein maiz – Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen, ist Obfrau des Vereins Forum Interkulturalität und Mitglied des Migrations- und Kultur- beirats der Stadt Linz. Seit 2008 studiert sie an der Akademie der bildenden Künste Wien im Ordinariat für konzeptuelle Kunst. Als Künstlerin und Aktivis- tin der Schwarzen- und MigrantInnen-Bewegung denkt Marissa Lôbo Politik und Kunst zusammen. Daraus entstehen ihre oft performativen Arbeiten.

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simon inou

simon inou

Schriftführerin-Stellvertreter

Studium der Soziologie in Douala (Kamerun) und Publizistik in Wien. Jour- nalist und Mitbegründer von afrikanet.info, dem ersten Info-Portal über Menschen afrikanischer Herkunft und ihre deutschsprachige Diaspora und der Kommunikationskampagne Black Austria: Zum Abbau von Vorurteilen gegenüber in Österreich lebenden Schwarzen. Gewinner des Journalis- tInnen-Wettbewerbs Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung. der Europäischen Kommission. Gründer der Medien.Messe.Migration und Geschäftsführer von M-MEDIA, dem Verein zur Förderung interkultureller Medienarbeit, der unter anderem die wöchentliche Integrationsseite der Tageszeitung Die Presse betreut. Initiator von Das Medienquartett, der ersten medienkritischen TV Sendung Österreichs auf OKTO.

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martin fritz

martin fritz

Kassier

Kurator, Berater und Publizist. Von 1996 bis 2002 Director of Operations und Director of Program Planning für die Wiedereröffnung des P.S.1 Contemporary Art Center in New York, Geschäftsführer des Kunstprojekts In Between der Expo 2000 in Hannover und Generalkoordinator der Manifesta 4 in Frankfurt am Main. Martin Fritz war als Treasurer von 2001 bis 2007 Mitglied im Vor- stand der International Foundation Manifesta und leitete von 2004 bis 2009 das Festival der Regionen in Oberösterreich.

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cornelia kogoj

cornelia kogoj

Kassier-Stellvertreterin

Seit 1998 Generalsekretärin der Initiative Minderheiten. Kuratorin (mit Martina Böse und Sylvia Mattl) der Ausstellungen Gastarbajteri. 40 Jahre Arbeitsmi- gration (Wien Museum und Hauptbücherei 2004). Projektleitung (mit Boban Stojkov und Ljubomir Bratic) des Roma-Theaterstücks Liebesforschung (die- Theater Künstlerhaus 2006). Leitung des Forschungs- und Ausstellungs- projekts Viel Glück! Migration Heute. Wien, Belgrad, Zagreb, Istanbul (2010). Kuratorin (mit Gertraud Diendorfer) der Wanderausstellung Migration on Tour (2010).

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asli kislal

asli kislal

kooptiert

Regisseurin, Dramaturgin, Drehbuchautorin. Nach Ihrer Schauspielausbil- dung Engagements in Österreich (Theater der Jugend, Stadttheater Klagen- furt, Interkulttheater Wien, Kosmos Theater) und Deutschland. Langjähriges Ensemblemitglied des Theaterhauses Stuttgart. Organisation und Gründung des Jugend- und Kulturvereins Echo. 2004 Gründung und künstlerische Leitung des Kunst- und Kulturvereins „daskunst“ (2007 Gewinner des Thea- terfestivals Spectrum „best of(f) Austria“). 2009- 2010 künstlerische Leiterin des Theater des Augenblicks. 2011-2012 Mitinitiatorin und Kuratorin der Pro- jektreihe „Pimp My Integration“.

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beirat

beirat

mit
Amina Handke,
Isa Rosenberger und
Rubia Salgado

moderiert von
Martina Pfingstl

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amina handke

amina handke

Studium der Malerei, Grafik und Visuellen Mediengestaltung (Universität für Angewandte Kunst und Akademie der Bildenden Künste Wien). Lehrauftrag am Institut für Medientheorie (Ltg. Peter Weibel) seit 2011. Ko-Kuratorin mit Schwerpunkt Videokunst beim TV-Filmvermittlungsformat "Oktoskop" seit 2011. Programmkoordination bei Okto Community TV GmbH (Programmplanung, Formatentwicklung, partizipative Strategien, Entwicklung der Qualitätskriterien) seit 2005. Außerdem transdisziplinäre Projekte in den Feldern Kunst-Sozialpolitik-Popkultur-Performance seit 1999. Publikationen, Projekte, Kooperationen, Vorträge und Jurytätigkeiten, ebenfalls Disziplinübergreifend (Film, Theater, bildende Kunst, Urheberrecht, Musik, Jugendarbeit, Medientheorie, Aktivismus).

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isa rosenberger

isa rosenberger

ist Künstlerin und lebt in Wien. Kunststudium in Wien und Maastricht. In ihren künstlerischen Arbeiten setzt sich Isa Rosenberger mit soziopolitischen Themen — vor allem zu Stadt, Gender und Öffentlichkeit(en) — auseinander. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Medien wie Video, Fotografie und installativen Displays. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie seit 1999 Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten (u.a. Technische Universität Graz, Akademie der bildenden Künste Wien, Technische Universität Wien).

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rubia salgado

rubia salgado

ist als Erwachsenenbildnerin, Kulturarbeiterin und Aktivistin in selbstorganisierten Kontexten tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen im Feld der kritischen Bildungs- und Kulturarbeit in der Migrationsgesellschaft. Sie ist Mitbegründerin und Mitarbeiterin der Selbstorganisation von Migrantinnen maiz in Linz.

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geboren 1978. Studentin, Arbeiterin, Politikerin in feministischen, bildungs- und migrationspolitischen Zusammenhängen und an der Akademie der bildenden Künste Wien.

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Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Entwicklung und Förderung gesellschaftspolitischer und kultureller Handlungsräume – auch im Sinne einer Rückeroberung städtischen öffentlichen Raumes – für künstlerische, soziokulturelle und zivilgesellschaftliche Akteur_innen.

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