wien prekär

Was heißt Prekärsein für dich? Wie sehen deine prekarisierten Arbeits- und Lebensverhältnisse (z.B. Beschäftigungsform, Unterdrückungsmechanismen, Fremdbestimmung deiner Zeit- und Raumressourcen) aus? Welche Orte verbindest du mit Prekarisierung? Wie organisierst du dich in der und gegen die Prekarisierung? Wie stehst du zu Utopien wie dem bedingungslosen Grundeinkommen?

Entlang Fragen wie diesen hat das PrekärCafé – ein aktivistischer Zusammenschluss von prekär Arbeitenden und Lebenden – im Vorfeld von WIENWOCHE die Lebens- und Arbeitsrealitäten verschiedener Personen protokolliert. Angelehnt an die Methode der "militanten (Selbst-)Untersuchung", die aus der italienischen Arbeiter_innenbewegung der 1960er Jahre hervorgegangen ist, steht in den dokumentierten Gesprächen vor allem die Verbindung von Selbstreflexion, Strategien der Kollektivierung und widerständigem Handeln im Vordergrund.

Die Interviews wurden an Orten aufgezeichnet, die die Gesprächspartner_innen mit ihrer prekären Situation verknüpfen. Einige der Gespräche werden im Rahmen von "Dérives" re-inszeniert, bei denen die beschriebenen Orte aufgesucht und das Publikum derart zu "teilnehmenden BeobachterInnen" werden. Darüber hinaus bilden sie die Grundlage für eine multimediale Installation, die in unterschiedlichen Teilen in der AK Wien (im Rahmen der "Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit" im Bildungszentrum), in der w23 sowie in der IG Bildende Kunst zu sehen ist.

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